Aktuelles

Moderne Arbeitswelt - Arbeiten am Phoenixsee

Urlaubsfeeling im Büro

In unregelmäßigen Abständen möchten wir gern von unseren Mitgliedern erfahren, in welchem Umfeld sie als Angestellte arbeiten. Diesmal haben wir den Kollegen Dirk Meyen besucht, der als Architekt und Prokurist bei Drahtler Architekten in Dortmund am Phoenix See tätig ist. Dirk Meyen ist bereits seit Gründung des Büros im Jahre 1999 dort angestellt und

gehört trotz seinen noch jungen Lebensjahren zu den Dienstältesten der zwölf Kolleginnen und Kollegen.
Die ersten eineinhalb Jahre war das neu gegründete Büro auf einer Teilfläche eines Gewerbebetriebes untergebracht, danach zog das Büro in das erste Projekt des Inhabers Ulrich Drahtler in Dortmund-Aplerbeck um. Bereits diese Arbeitsstätte vermittelte ein spezielles Flair, dem sich Mitarbeiter, aber auch Kunden nicht entziehen konnten. Einerseits Großraumbüro und andererseits individuelle Arbeitszonen, die konzentriertes Arbeiten erlaubten. Quasi als Pendant zum Bürogründer wurde das erste Wettbewerbsobjekt seines Sohnes, des Architekten Marius, Ende 2015 zur neuen Heimstatt des ambitionierten Architekturbüros. Ideal am Südufer des Dortmunder Phoenix See gelegen, bedeutete die durch das Büro selbst umgesetzte Planung eine konsequente Fortsetzung diverser eigener Projekte an diesem künstlich angelegten Gewässer, wo in früheren Zeiten Stahl gekocht wurde.

Der Gewinner des Einladungswettbewerbs war nicht der kostengünstigste, was für das außerordentliche architektonische Verständnis des Eigentümers spricht. Dieser besaß als passionierter Segler und nebenberuflicher Vertreiber von Swan-Segelyachten der Luxusklasse bereits zu Planungsbeginn des Sees „eine Wellenlänge“ mit der architektonischen Umsetzung seines Bauvorhabens, durch den gestalterisch bestimmenden Bezug zum Bootsbau. Versetzte Auskragungen, horizontal orientierte Linienführung und schräge Silhouetten wie von Deckaufbauten erinnern an Yachten und entsprachen seinem Verständnis von einer zu Stein gewordenen Leidenschaft.

Obwohl alle Mitarbeiter sehr gerne im Aplerbecker Büro gearbeitet haben, ist der Unterschied zur heutigen Arbeitsstätte doch gewaltig. Das Büro hat durch die einzigartige Lage am See eine außerordentliche Atmosphäre. Durch die Zonierungen des weitgehend offenen Grundrisses durch großzügige Fenster an den beiden Seiten und zum See hin, verbunden mit einem üppig ausladenden Balkon in Hausbreite, welcher zum Verweilen einlädt, ist die Nähe zum Wasser an jeder Stelle im Büro spürbar. Die lebendige, positive Umgebung ist natürlich in keiner Weise mit einer Lage im Gewerbegebiet vergleichbar und verführt geradezu zu kreativem Denken.

Dirk Meyen ist sich mit seinen Kolleginnen und Kollegen einig, dass diese Lage einiges erlaubt, was nicht gerade alltäglichist. In der Mittagspause ist der Weg nah zu einem großzügigen Grünstreifen zum Niederlassen, es bietet sich verschiedenste Gastronomie zur Einkehr oder einfach die Möglichkeit, ein bestelltes Essen auf dem oben erwähnten Balkon einzunehmen. Die Anfahrt zur Arbeitsstelle mit dem Fahrrad auf gut ausgebauten Wegen oder durch den nahe gelegenen U-Bahnanschluss garantiert stressfreie Wege zum und vom Büro. Außerdem hat sich eine größere Laufgruppe im Büro gebildet, die nach Feierabend ihre Runden um den Phoenix See zieht.
Es liegt uns fern, bei anderen Kolleginnen und Kollegen mit diesen Ausführungen Neid erwecken zu wollen. Der Büroinhaber hat jedoch mit seiner umgesetzten Idee erreicht, dass die Mitarbeiter mit spürbarer Freude an ihrem Arbeitsplatz tätig sind. Ebenso ist es bei neuen Bewerbern im Vorstellungsgespräch ein gehöriges Plus, mit einem solchen Umfeld auftrumpfen zu können.
Vielleicht kann dieses Beispiel den einen oder anderen Büroinhaber motivieren, in eine ähnliche Richtung zu denken. Gerade unser Beruf erfordert für außergewöhnliche Leistungen auch ein Umfeld, das dieses fördert – fragen Sie unser Mitglied Dirk Meyen ruhig danach!

Recherchieren Sie doch mal vertiefend unter Phoenix See / Swan Yachts / Drahtler Architekten

VAA/Text: J.H. Foto: Drahtler Architekten

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Burnout bei ArchitektInnen - Wenn Stress und Arbeit krank machen

Seminar im Rathaus in Dorsten

Bereits vor ca. drei Jahren führte die VAA ein sehr nachgefragtes Fortbildungsseminar zur Stress-Prävention durch. Hieran möchten wir noch in diesem Jahr anknüpfen.

Was passiert eigentlich, wenn der vorgenannte Punkt überschritten ist? Sicherlich freuen wir uns alle über eine boomende Baukonjunktur, jedoch leider auch zu Lasten von einigen angestellten KollegInnen. Nicht jeder geht gleich um mit permanenten Arbeitsbelastungen, wie dauernde Erreichbarkeit eines Bauleiters zu später Stunde oder auch am Wochenende, nächtliche Entwurfsarbeit bei Wettbewerben oder mehrtägige Reisetätigkeiten bei weiter entfernt liegenden Baustellen, um nur einige Beispiele, nicht nur in Form von Mehrstunden, in der Hochkonjunktur zu nennen. Zur jenen beruflichen Belastung der angestellten ArchitektInnen paart sich meist noch der daraus resultierende familiäre Stress - wie begegnet man diesem bzw. wie sollte man damit, ohne gesundheitlichen Schaden zu erleiden, umgehen?

Am Samstag, 02. Dezember 2017, wird die zertifizierte Dipl.-Burnout-Stressregulationstrainerin (CH) Frau Sigrid Banken Ursachen und vor allem deren Begegnungsmöglichkeiten vermitteln. Im Alten Rathaus, inmitten der Altstadt Dorstens wird sie das im Titel erwähnte Seminar abhalten. Von 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr endend, wird sich zum Abschluss eine fußläufige fachkundige 1,5h-Altstadtführung durch den technischen Beigeordneten Herrn Lohse sowie den Leiter des Planungsamtes Herrn Lohmann anschließen.

Die mit 8 Unterrichtsstunden von der AKNW anerkannte Fortbildungsveranstaltung wird zum Selbstkostenpreis von 35 € für Mitglieder bzw. 50 € für Gäste angeboten. Ein aus zeitlich notwendigen Gründen dort gereichter Mittagsimbiss und zugehörige Getränke werden gesondert mit 10 € berechnet. Falls man sich auch erst nach der Veranstaltung zu einem Beitritt in die VAA entschließen sollte, wird selbstverständlich die obige Differenz verrechnet.

Für die nur komplett zu buchende Veranstaltung, bitten wir um eine verbindliche formlose Anmeldung per eMail, unter info@vaa-nrw.de, welche möglichst umgehend aufgrund einer Teilnehmerobergrenze, erfolgen sollte. Nach Überweisung des erhaltenen Rechnungsbetrages wird die fixe Teilnehmerliste entsprechend aktualisiert. Am Ende der Veranstaltung erhalten die TeilnehmerInnen ihre offizielle Bescheinigung für den Nachweis der Fortbildungsverpflichtung der AKNW.

Wir freuen uns bereits jetzt über eine rege Beteiligung, nicht nur unserer Mitglieder, sondern mindestens genauso, auch wissbegieriger Gäste.

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BIM-Neue Broschüre auf der EXPO vorgestellt

Die neue Broschüre zum Thema BIM wurde auf der EXPO-Real in München von der Präsidentin der Architektenkammer Hessens, Dipl.-Ing. Brigitte Holz und dem Vizepräsidenten der Bundesarchitektenkammer (BAK) Martin Müller vorgestellt. Zusammen mit der Architektenkammer NRW, dem Präsidenten Ernst Uhing und den beteiligten Autoren erläuterten sie grob die Thematik des Buches, das in Fortsetzung des Pilotprojektes - 100 Fragen, 100 Antworten - als  90-seitige Publikation „BIM für Architekten - Leistungsbild, Vertrag, Vergütung“ enthält.

Die neue Broschüre zum Thema BIM wurde auf der EXPO-Real in München von der Präsidentin der Architektenkammer Hessens, Dipl.-Ing. Brigitte Holz und dem Vizepräsidenten der Bundesarchitektenkammer (BAK) Martin Müller vorgestellt. Zusammen mit der Architektenkammer NRW, dem Präsidenten Ernst Uhing und den beteiligten Autoren erläuterten sie grob die Thematik des Buches, das in Fortsetzung des Pilotprojektes - 100 Fragen, 100 Antworten - als  90-seitige Publikation „BIM für Architekten - Leistungsbild, Vertrag, Vergütung“ enthält. Die Broschüre kann auf der Seite der AKNW heruntergeladen werden: http://www.aknw.de/fileadmin/user_upload/Publikationen-Broschueren/Brosc...

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Vizepräsident Klaus Brüggenolte suchte auf der EXPO in München den Kontakt zur Landespolitik

Der Vorstitzende der VAA Klaus Brüggenolte, in Begleitung des Vorstandsmitgliedes Eric Wollesen, besuchte in seiner Eigenschaft als Vizepräsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen mit dem Vorstand der AKNW die Expo in München. Auf dem Stand der Architektenkammer traf man sich zum fachlichen Gespräch und Kontakten.

 In lockerer Runde begegneten sich der Vorstand der Architektenkammer und  die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, Ina Scharrenbach, hier eingerahmt durch den Präsidenten der AKNW Ernst Uhing links, die Vizepräsidenten Michael Arns und Klaus Brüggenolte rechts und Klaus Klein - Vorstandsmitglied- links. Auch Staatssekretär Dr. Jan Heinisch besuchte den Stand der AKNW und ließ es sich nicht nehmen,  verschiedene fachliche Themen anzureißen, mit dem Ziel, den Gesprächsfaden zur Modernisierung der Landesbauaordnung aufzunehmen.

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Klausurtagung der Mitglieder am 30.09.2017 in Dortmund

Die KollegInnen diskutieren in Dortmund, ein Gruppenbild

Um unsere Kollegengruppe der VAA etwas intensiver auf die demnächst stattfindende Vertreterversammlung der Architektenkammer in Düsseldorf einzustimmen, kam von den KollegInnen der Gedanke auf, sich im Vorfeld für einen Samstag zu treffen und zu diskutieren. Vorher findet zwar am Freitag vor der VVS obligatorisch eine Kollegengruppensitzung statt, jedoch ist erfahrungsgemäß die Zeit dort eher knapp bemessen um Anträge vorzubereiten oder über die anstehende Tagesordnung zu diskutieren.

Dieses konnte diesmal ohne den bekannten Zeitdruck geschehen, so dass ohne strenge Tagesordnung viele Wortmeldungen einen äußerst interessanten Tagesablauf mit sich brachten. Zum Teil wurden dargestellte Gedanken sehr kontrovers besprochen, was allerdings auch optimale Ergebnisse ergab. Anträge, bei denen kein gemeinsames Ergebnis erzielt wurden, werden dann schließlich in der kompletten Kollegengruppe endbesprochen und verabschiedet. Dann werden wir schließlich sehen, welche Anträge in der VVS seitens der VAA gestellt werden.

Außerdem gibt es immer wieder mal Verschiebungen bei den Sitzen in den Ausschüssen der AKNW, wenn KollegInnen aus verschiedensten Gründen nicht mehr mitarbeiten können.  Auch zu dieser Thematik konnten pragmatische Alternativen aufgezeigt werden, so dass eine weitere lückenlose Teilnahme der VAA in den Gremien gewährleistet ist. Die Möglichkeiten der Teilnahme an den Ausschusssitzungen werden durch den Vorstand mit den abwesenden KollegInnen im persönlichen Gespräch endabgestimmt.

Ein weiterer Themenkreis war die mittelfristige Zukunft der VAA. Unsere Vorstandswahlen stehen im März nächsten Jahres an, so dass bereits jetzt über weitere Perspektiven lebhaft diskutiert wurde. Neben einer Verjüngung des Vorstandes war auch eine weibliche Besetzung innerhalb des Vorstandes ein wichtiges Thema. Einige Möglichkeiten wurden angesprochen mit dem Ziel, das noch verbleibende halbe Jahrzu nutzen, um sich persönlich Gedanken darüber zu machen.

Insgesamt herrschte die einhellige Meinung, dass solch eine Klausurtagung einen Mehrgewinn zu den ansonsten stattfindenden Veranstaltungen ermöglicht. Die Diskussionen untereinander waren locker, jedoch immer sachgerecht und zielführend. Eine Wiederholung dieser Art sollte im nächsten Jahr eingeplant werden - dies war die mehrheitliche Meinung der anwesenden Kollegengruppenmitglieder. Da es den ganzen Tag regnete, fiel es den Teilnehmern leicht, auf einen freien Samstag zu verzichten!

Dortmund, Sep 17, JH

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VAA-on-tour: „Mehr Mies“, Häuser Esters und Lange in Krefeld

Im Herbst 2017 haben Mitglieder und Freunde der VAA im Rahmen der Krefelder Architekturtage „Mehr Mies“ die Kunstmuseen Haus Esters und Haus Lange besucht, die Ende der 1920er Jahre nach Plänen von Ludwig Mies van der Rohe erstellt worden waren. Die beiden Häuser, heute Teil der Kunstmuseen Krefeld und Ausstellungsorte für zeitgenössische Kunst, boten ein Wochenende lang Veranstaltungen im Sinne des Bauhaus-Gedankens an. Die Gebäude liegen in einem weitläufigen Villenviertel an der Wilhelmshofallee westlich der Innenstadt in der Nähe des Stadtwaldes.

Seinerzeit hatten zwei kunstsinnige Krefelder Seidenfabrikanten die Planung bei Mies, einem wichtigen Vertreter des Neuen Bauens, in Auftrag gegeben; Mies und der international tätige Kunstsammler Lange bewegten sich als Mitglieder des Deutschen Werkbundes in den gleichen Berliner Kreisen. Die befreundeten Familien waren an großen, repräsentativen Wohnhäusern für ihre Kunst- und Skulpturensammlungen in großbürgerlichem Ambiente interessiert.

Dass es sich bei den beiden Villen um ein architektonisches Ensemble handelt, erschloss sich der Gruppe auf den ersten Blick: kubische Formen, L-förmige Fassaden, langgestreckte Baukörper gemäß der Mies`schen Schnörkellosigkeit und als entscheidendes Gestaltungselement rötlicher Klinker, einem traditionellen Baumaterial der Krefelder Region. Die zweigeschossigen Fassaden zeichnen sich –wenn auch im Detail unterschiedlich- durch teilweise lange Fensterbänder, große, fensterlose Klinkerflächen und je zwei Hauseingänge unter auskragenden Vordächern aus. Als Zeichen der Zusammengehörigkeit sind die  rd. 11.000 qm großen Grundstücke durch eine niedrige Backsteinmauer entlang der Straße miteinander verbunden. Die Villen liegen etwas erhöht auf angeschüttetem Gelände; die weiten Zugangsbereiche verfügen über in sich geschlossene Wegesysteme mit Vorfahrt zum Hauseingang und zum Garagen- und Wirtschaftshof.


Wohnzimmer im Haus Lange

Gasherd im Küchentrakt Haus Lange

Beim Betreten von Haus Lange entsteht durch die offene Raumfolge und die großen Fenster der Eindruck von Leichtigkeit und Offenheit - Bauherr und Architekt waren an großen Sichtachsen und Raumflüssen interessiert, die bei Bedarf durch Paneeltüren geschlossen werden konnten. Eine Verbindung von Innen- und Außenraum wurde durch in den Keller versenkbare Hebefenster hergestellt, wodurch die großzügige Gartenlandschaft von der Architektur gerahmt und in Szene gesetzt wurde. Im Erdgeschoss befinden sich Eingangshalle, Ess-, Arbeits- und Wohnzimmer, das Zimmer der Dame und der Küchentrakt mit achtflammigem Gasherd, im Obergeschoss die Schlafräume. Das Gestaltungskonzept der Innenausstattung umfasste ganz im Sinne des Bauhausgedankens auch funktionale Elemente wie Lampen, Türgriffe, Schränke und umlaufende Bilderschienen, die heute bei Ausstellungen noch in Benutzung sind. Zur Verwendung kamen hochwertige Materialien, wie z.B. Makassarholz.

Auf dem Rondell vor Haus Esters wirft die Skulptur „Toothbrush“ von Claes Oldenburg Fragen auf. Pop-Art und Bauhaus? Wie verträgt sich das? In der Villa: auch hier eine große Kunst- und Wohnhalle mit einer zum Garten vorgelagerten, gestaffelten Raumfolge, wodurch sich die Fassade nach Westen in drei Stufen verjüngt. Auch hier großzügige Fensterfronten, diesmal gegliedert und waagerecht zu öffnen. Parkettfußböden mit Fischgrät- und Würfelmuster.

Haus Lange wurde 1968 im Rahmen einer Schenkung der Stadt als “Ort der Kunst“ überlassen, Haus Esters in den 1970er Jahren erworben, 1981 als Museum eröffnet.

Nach den Eindrücken zur Neuen Sachlichkeit erfolgte ein Besuch des Stadtwaldhauses -ein Juwel der Restaurationsarchitektur im Historismusstil-, um dann an der philosophischen Abendveranstaltung teilzunehmen.

Fotos: Dirk Peters VAA, Text: Gabriele Brand, VAA

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Mitgliederversammlung in der Jahrhunderthalle

Jahrhunderthalle in Bochum Innenstadt West

Unsere Einladung zur diesjährigen Mitgliederversammlung am 25. März stieß wieder auf reges Interesse. Die Mitglieder berichteten aus den verschiedenen Ausschüssen und Arbeitskreisen und diskutierten
konstruktiv und sachlich aktuelle Themen. Besonders herausgestellt wurde die immer noch latente Sorge um den Bestand der HOAI, die Mitgliedschaften im Versorgungswerk und um die Verzögerung einer
Änderung des Baukammerngesetzes. Auch die Änderungen der

Landesbauordnung, der Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes und die Bewältigung der vielen aktuellen Überarbeitungen weiterer baurechtlichen
Vorschriften und Verordnungen – speziell die Sonderbauverordnung oder das Thema Barrierefreiplanung – stellen gerade für kommunal angestellte Architekten Hürden dar, die einer beschleunigten Abarbeitung
anstehender Anträge entgegenstehen. Diese Situation wird noch dadurch verschärft, dass in der Vergangenheit Stellen eingespart wurden, sodass nun der gewünschten vermehrten Wohnungsbautätigkeit
einerseits nicht mit dem adäquaten Personal begegnet werden kann. Andererseits können die Kommunen auf dem Stellenmarkt – der relativ schlechten Honorierung geschuldet – nicht ausreichende
Fach- bzw. Nachwuchskräfte anwerben, sodass Bauboom und Verschärfung der baurechtlichen Vorschriften über den Zeitverzug ebenfalls ungewünscht die Kosten nach oben treiben.
Wartezeiten auf Baugenehmigungen bis zu neun Monaten seien keine Seltenheit, hören wir.

 
Engagiert wurde auch über den Antrag der AKNW-Vertreterversammlung diskutiert, die Ausschussstruktur zu überprüfen. Hier trafen inhaltliche Argumente in Bezug auf die Schwerpunkte, Fragen der Zukunftsfestigkeit
und Ziele der Kostenreduzierung aufeinander. Es wurde Wert darauf gelegt, dass die Struktur dem gewünschten Engagement der Verbandsmitglieder entspräche. Diesem Wunsch könnte auch durch das Hinzuziehen
von externen Fachleuten begegnet werden. Letztlich bestand Einigkeit darin, die zukünftige Struktur an ihrer Leistungsfähigkeit und dem Grad der Zielerreichung zu messen.

VAA-on-tour“ wird als Format von den Kolleginnen und Kollegen immer wieder begrüßt und unterstützt durch Wünsche, attraktive architektonische, stadtplanerische oder landschaftsplanerische Ziele zu besuchen,
und in diesem Rahmen auch den fachlichen Austausch zu pflegen. Sehr interessant war der Besuch der Stadt Duisburg und ihrer neuesten Highlights.

Nach der Durchführung der Regularien führte uns Benjamin Brunsmann in der Mittagspause über das Gelände der Jahrhunderthalle und ließ uns sogar einen Blick in den „Untergrund“ des Areals werfen.
Die Teilnehmer durchliefen spannend ausgeleuchtete Orte, die im Anschluss an die interessanten Berichte viele Fragen zur Technik und dem Betrieb provozierten. Sie erfuhren, wie es früher so war, als das Ruhrgebiet
seinem Namen alle Ehre machte und man morgens erst einmal den Staub von der Autoscheibe wischen musste. Die 1902 vom Bochumer Verein für die Düsseldorfer Industrie- und Gewerbeausstellung erstellte
Jahrhunderthalle sollte ursprünglich als transportable Einrichtung gestaltet werden. Dies wurde zwar konstruktiv, aber nicht durch eine Versetzung an einen anderen Ort umgesetzt. Die Halle wurde hingegen mehrfach erweitert.
Sie wurde 2003 von Karl-Heinz Petzinka und Partner revitalisiert und mit einem Vorbau versehen.
Heute steht sie unter Denkmalschutz.

Text: Eric Wollesen, Fotos: Dirk Schlüter

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Sommerfest der AKNW am 13.07.2017

Das Sommerfest der AKNW am 13. Juli 2017 war auch in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg. Bei angenehmen sommerlichen Temperaturen fanden wieder viele Architektinnen und Architekten

 den Weg in die Rheinterrassen in Düsseldorf, um dort in geselliger Runde mit Freunden und Kollegen nette Gespräche zu führen und zu fortgerückter Stunde auch einmal das Tanzbein zu schwingen. Nachstehend einige Impressionen von dem Sommerfest.

             Fotos: Dirk Schlüter

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Links zu interessanten Artikeln

VAA Forum für unsere Mitglieder

Wir möchten an dieser Stelle auch noch einmal, wie auch auf der Mitgliederversammlung in Bochum gewünscht, auf  Links zu interesssanten Artikeln in verschiedenen Zeitschriften hinweisen, die unsere engagierten Kollegen eingestellt haben.

Diese Links können Sie in unserem Mitglieder-Forum abrufen.  Sollten Sie hiervon noch keinen Gebrauch gemacht haben, so wenden Sie sich bitte per e-mail an Herrn Dirk Schlüter, unter der e-mail Anschrift d.schlueter(a)vaa-nrw.de , der Ihnen als VAA Mitglied gratis einen Zugang zum Mitgliederbereich einrichtet.
Wir wünschen Ihnen viel Spass bei der Lektüre.

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Blick in die Zukunft

Der Vorstand der VAA hat in einer seiner letzten Sitzungen die Diskussion zur weiteren berufspolitischen Ausrichtung der VAA eröffnet, welche in den nächsten Jahren mit Zielvorgaben umzusetzen ist.

Besonders nach den überaus erfolgreichen Wahlen Ende 2015 sowie zur Vertreter-versammlung im Frühjahr 2016 sollten wir uns nicht zurücklehnen und auf dem Erreichten ausruhen, sondern nach der Devise „Nach der Wahl ist vor der Wahl“ über zielführende Aktivitäten nachdenken. So konnte festgestellt werden, dass die kollegiale Wahrnehmung und der Austausch unter den Kolleginnen und Kollegen zu fördern ist. Die Kammergruppenarbeit ist im Sinne der Kollegialität und Gemeinschaft fortzusetzen und die regionale Öffentlichkeitsarbeit weiter auszubauen. Dabei ist es besonders wichtig, auf das vielfältige Leistungsspektrum und die Fähigkeiten unserer VAA-Berufsgruppe aufmerksam zu machen. Die Rolle im Bauprozess und in der Gesellschaft ist hier besonders zu thematisieren.

Um die weitere Zielrichtung möglichst praxisnah gestalten zu können, wurde ein entsprechender Fragebogen erarbeitet und an unsere Mitglieder versendet, um in unserer Verbandsarbeit noch effizienter auf Erwartungen und Wünsche eingehen zu können. Die Auswertung wird auf der Mitgliederversammlung am 25.03.2017 veröffentlicht. Hiernach erhoffen wir uns eine positive Bereicherung für die weitere berufspolitische Arbeit in der VAA.

Klaus Brüggenolte
(Vorstands- Vorsitzender)

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