Aktuelles

Wohnungsbau „Quo Vadis“

Gesellschaftlich drängende frage: Wohin entwickelt sich der Wohnungsbau?

Die Weihnachtszeit beginnt und wie vor über 2000 Jahren ist das Thema, eine Herberge zu finden, auch heute wieder für viele ein zentrales Thema im Lebensalltag.

Eine geeignete bezahlbare Wohnung zu finden ist besonders in den Ballungszentren ein schwieriges Unterfangen. Auch für angestellte Architektinnen und Architekten ist die Belastung bereits durch das Suchen einer angemessenen Wohnung problematisch.

Für die meisten Angestellten, auch unseres Berufsstandes, bleibt der ohnehin sicher vorhandene Traum ein Haus für sich planen und bauen zu können, fern jeglicher Realität.

Fehlentwicklungen, wie zum Beispiel ein zu grosser Anteil von überdimensionierten und teuren Wohnungen im Neubaubereich, Zweit- und Drittwohnungen als Investitions- und Spekulationsobjekte und das Interesse ausländischer Investoren an einer sicheren Geldanlage, heizen den angespannten Wohnungsmarkt weiter an. In angesagten Städten sind Wohnungen so oftmals ungenutzt oder nur kurze Zeit im Jahr bewohnt. Die Tatsache welche schon vor geraumer Zeit in bekannten Ferienorten beklagt wurde, macht sich mit steigender Tendenz auch in Ballungsräumen breit: Über das Jahr selten genutzt und wenn abends das Licht brennt, dann ist dies meist ferngesteuert.

Neben unzweifelhaft notwendigen regulatorischen Massnahmen können Architektinnen und Architekten durch innovative Ideen besondere Beiträge zur Beseitigung der Wohnungsnot leisten. Architektur hat immanent auch die Aufgabe, zur Beantwortung und Lösung gesellschaftliche drängender Fragen beizutragen.

Der Bau neuer Grosssiedlungen kann schon allein wegen des dadurch hervorgerufenen Flächenverbrauchs kein sinnvoller Lösungsweg sein. Hingegen sind wichtige Ansatzpunkte eine verstärkte Bestandssanierung mit einhergehender Wohnqualitätsverbesserung und die Umnutzung ungenutzter Einzelhandels- und Gewerbeimmobilien in den Innenstädten.

Darüber hinaus bieten auch veränderte Wohnungsgrundrisse und neue Wohnkonzepte Möglichkeiten zur optimierten Bedarfsdeckung. Ressourcensparender Wohnungsbau, eine Reduktion der relativen Grösse je Bewohner und eine effiziente Organisation geringerer Wohnungsgrössen können dem nach wie vor aktuellen Trend zur stetigen Flächenausweitung entgegenwirken. Das spart nicht nur Herstellungskosten sondern insbesondere auch laufende Kosten. Wie ist zum Beispiel die Idee der Frankfurter Küche entstanden. Die Frankfurter Küche war in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts eine revolutionäre Idee, welche den Küchenbereich arbeitssystematisch optimierte. Mit dem getrennten Wohn- und Essbereich wuchsen aber auch die Wohnungsgrössen. Ist es heute dagegen nicht sinnvoller die Küche als Zentrum des gemeinsamen Lebens grösser auszubilden und stattdessen auf getrennte Wohn- und Essbereiche weitgehend zu verzichten? Welche Funktionen können Gemeinschaftsräume übernehmen und hierdurch den Flächenanspruch der einzelnen Wohnung reduzieren? Ist nicht auch etwas mehr Bescheidenheit im Wohnflächenanspruch  auf Dauer die sinnvollere Antwort auch im Bemühen der CO 2 Reduktion?

Die VAA freut sich über gelungene Beispiele eines in diesem Sinne zukunftsfähigen Wohnungsbaus und beabsichtigt im nächsten Jahr zu diesem gesellschaftlich drängenden Thema einen kollegialen Austausch zu organisieren.

Bis dahin wünscht die VAA allen Kolleginnen und Kollegen eine besinnliche Weihnachtszeit, ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest sowie einen guten Übergang in das neue Jahr.
M.K.

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Hat das Ehrenamt von Angestellten und Beamten in unserer Kammer noch eine Zukunft?

Vertreterversammlung 2018 in Münster

Hat das Ehrenamt von Angestellten und Beamten in unserer Kammer noch eine Zukunft?

Unsere Architektenkammer besteht einerseits aus der Verwaltung  und andererseits aus Architekten/innen, Innenarchitekten/innen, Landschaftsarchitekten/innen und Stadtplanern/innen, welche im Turnus von 5 Jahren in die Vertreterversammlung, besser Architektenparlament, gewählt werden. Dies stellt eine Organisationsform dar, ähnlich denen der Kommunen, Verwaltung und Politiker.Die derzeit gewählten 201 Kollegen und Kolleginnen erhalten für ihre Arbeit und den hiermit verbundenen Zeitaufwand eine Aufwandsentschädigung im Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit.

Das Ehrenamt ist so strukturiert, das dies neben der hauptberuflichen Tätigkeit ohne Probleme ausgeführt werden sollte. Eine Vertreterversammlung findet einmal jährlich statt und ist mit maximal 2 Tagen an einem Wochenende überschaubar und auch leistbar.

Für Kollegen und Kolleginnen welche sich darüber hinaus in Ausschüssen und sonstigen Gremien der Kammer aktiv einbringen sieht dies schon anders aus. Zu den Sitzungszeiten ist der Zeitaufwand der An- und Abreise hinzuzurechnen, welcher teilweise nicht unbedeutend ist. So haben einige in der Kammer ehrenamtlich tätige Kollegen und Kolleginnen Probleme mit dem erforderlichen Zeitaufwand in Verbindung mit ihrem ausgeübten Beruf. Für Selbständige, Rentner und Pensionäre in der Regel machbar, jedoch für berufstätig Angestellte?

In den Ausschüssen und Gremien der Architektenkammer ist der Sachverstand, auch von Angestellten und Beamten, sinnvoll und zwingend erforderlich, da nur diese Personengruppe ihre Interessen entsprechend vertreten können.

Und was hat die zuvor beschriebene Problematik für Auswirkungen? Die Antwort ist, obwohl die überwiegende Mehrheit der Kammermitglieder angestellt oder beamtet ist sind diese in der Kammerarbeit und in der Vertretung spezifisch berufspolitischer Interessen unterpräsentiert.

Daher fordert die VAA eine gesetzliche Regelung der Freistellung für berufspolitische Tätigkeit ähnlich der Vorgaben in der Gemeindeordnung NRW. Letztendlich ist die Architektenkammer nicht ein Verein sondern eine Institution öffentlichen Rechts.

Warum es sich trotzdem lohnt ein Ehrenamt zu ergreifen, wird Ihnen die VAA in einer der nächsten Ausgaben des DAB berichten.

J.M. / Foto: D.S.

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VAA on Tour - Brandschutz am Flughafen Düsseldorf

lizenzfreies Foto von pixabay

Im Rahmen unserer Reihe „VAA-on-Tour“ hat unser Berufsverband eine exklusive Tour auf dem Flughafengelände Düsseldorf gebucht. Um die Aufgaben und Wirkungsstätten der Flughafenfeuerwehr kennenzulernen, möchten wir dies unseren MitgliederInnen und natürlich auch Gästen in einer begrenzten Anzahl nahebringen.

Fast jeder von unseren KollegInnen ist bereits vom Flughafen Düsseldorf beruflich oder privat gestartet, zumeist wohl ohne sicherheitstechnische Komplikationen. Aber gerade dafür muss deren Flughafenfeuerwehr gerüstet sein. Wie dies auch in der vorbeugenden Praxis aussieht, werden wir hier haut- und praxisnah erfahren. Vor einer gemeinsamen Fahrt über das weiträumige Gelände mit unterschiedlichen Gebäudestrukturen und zur Flughafenfeuerwehr haben wir die Möglichkeit, Wissenswertes über den vorbeugenden Brandschutz vom Leiter des Brandschutzmanagements, Dipl.-Ing. Carsten Wenz, zu erfahren. Er wird hierüber ca. 1,5 Stunden referieren und zu Fragen bereitstehen. Wie bekannt, ist nach dem verheerenden Brand am Flughafen vor einigen Jahren dort einiges geschehen. Lasst uns an diesen erfolgten Entwicklungsschritten teilhaben.

Unsere Tour werden wir am Freitag, 23. Nov 2018, um 15:30 Uhr mit dem vorstehenden Vortrag beginnen, wonach sich unmittelbar danach die Übersichtsfahrt anschließen wird. Ab 15 Uhr kann man schon in der Flughafenzentrale in Düsseldorf eintreffen. Die genaue Anreise wird mit der Anmeldebestätigung noch genauer mitgeteilt. Da die Teilnehmeranzahl limitiert ist, bitten wir um eine möglichst baldige Anmeldung. Der Kostenbeitrag für MitgliederInnen beträgt 10 €, für Gäste 15 €. Wir freuen uns bereits jetzt auf eine eMail unter info@vaa-nrw.de (eine Anmeldung ist zwingend erforderlich) unserer interessierten KollegInnen und das spannende Thema in einer nicht ganz gewöhnlichen Umgebung.

AK Öff - JH

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Der VAA Newsletter

VAA Newsletter

Wie vielfach gewünscht und auch bei der Mitgliederversammlung thematisiert, möchten die MitgliederInnen der VAA unsere interne Kommunikation zu verbessern wissen. Da schien es eine Möglichkeit zu sein, bei entsprechendem Interesse, einen unregelmäßig erscheinenden Newsletter anzubieten, der über Neuigkeiten innerhalb der VAA umgehend informiert.

Unsere Geschäftsstelle hat vor einiger Zeit alle MitgliederInnen der VAA dementsprechend postalisch angeschrieben und ihnen angeboten, diesen vor Jahren in Druckform erschienenden Brief, zu abonnieren.

Bislang haben dieses Angebot bereits einige aus unseren Reihen genutzt, jedoch noch längst nicht alle. Vielleicht hat man den Brief zwischenzeitlich verlegt und weiß nunmehr nicht mehr den angegebenen Link einzugeben. Für diesen Fall möchten wir hiermit eine Alternative anbieten. Einfach eine kurze eMail an die Adresse j.held@vaa-nrw.de schreiben und die eigenen Daten angeben, diese werden dann unsererseits mit dem Mitgliedsverzeichnis verglichen und dann in den bereits existierenden Verteiler eingepflegt und schon erhält man den nächsten erscheinenden Newsletter!

Wir hoffen, dass wir mit diesem Hinweis einigen MitgliederInnen geholfen haben und freuen uns über jeder weitere Anmeldung zum "neuen" Newsletter der VAA! In diesem Sinne verbleibt der Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit mit kollegialen Grüßen."

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Links zu interessanten Artikeln

VAA Forum für unsere Mitglieder

Wir möchten an dieser Stelle auch noch einmal, wie auch auf der Mitgliederversammlung in Bochum gewünscht, auf  Links zu interesssanten Artikeln in verschiedenen Zeitschriften hinweisen, die unsere engagierten Kollegen eingestellt haben.

Diese Links können Sie in unserem Mitglieder-Forum abrufen.  Sollten Sie hiervon noch keinen Gebrauch gemacht haben, so wenden Sie sich bitte per e-mail an Herrn Dirk Schlüter, unter der e-mail Anschrift d.schlueter(a)vaa-nrw.de , der Ihnen als VAA Mitglied gratis einen Zugang zum Mitgliederbereich einrichtet.
Wir wünschen Ihnen viel Spass bei der Lektüre.

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