Aktuelles

VAA on Tour - Brandschutz am Flughafen Düsseldorf

lizenzfreies Foto von pixabay

Im Rahmen unserer Reihe „VAA-on-Tour“ hat unser Berufsverband eine exklusive Tour auf dem Flughafengelände Düsseldorf gebucht. Um die Aufgaben und Wirkungsstätten der Flughafenfeuerwehr kennenzulernen, möchten wir dies unseren MitgliederInnen und natürlich auch Gästen in einer begrenzten Anzahl nahebringen.

Fast jeder von unseren KollegInnen ist bereits vom Flughafen Düsseldorf beruflich oder privat gestartet, zumeist wohl ohne sicherheitstechnische Komplikationen. Aber gerade dafür muss deren Flughafenfeuerwehr gerüstet sein. Wie dies auch in der vorbeugenden Praxis aussieht, werden wir hier haut- und praxisnah erfahren. Vor einer gemeinsamen Fahrt über das weiträumige Gelände mit unterschiedlichen Gebäudestrukturen und zur Flughafenfeuerwehr haben wir die Möglichkeit, Wissenswertes über den vorbeugenden Brandschutz vom Leiter des Brandschutzmanagements, Dipl.-Ing. Carsten Wenz, zu erfahren. Er wird hierüber ca. 1,5 Stunden referieren und zu Fragen bereitstehen. Wie bekannt, ist nach dem verheerenden Brand am Flughafen vor einigen Jahren dort einiges geschehen. Lasst uns an diesen erfolgten Entwicklungsschritten teilhaben.

Unsere Tour werden wir am Freitag, 23. Nov 2018, um 15:30 Uhr mit dem vorstehenden Vortrag beginnen, wonach sich unmittelbar danach die Übersichtsfahrt anschließen wird. Ab 15 Uhr kann man schon in der Flughafenzentrale in Düsseldorf eintreffen. Die genaue Anreise wird mit der Anmeldebestätigung noch genauer mitgeteilt. Da die Teilnehmeranzahl limitiert ist, bitten wir um eine möglichst baldige Anmeldung. Der Kostenbeitrag für MitgliederInnen beträgt 10 €, für Gäste 15 €. Wir freuen uns bereits jetzt auf eine eMail unter info@vaa-nrw.de (eine Anmeldung ist zwingend erforderlich) unserer interessierten KollegInnen und das spannende Thema in einer nicht ganz gewöhnlichen Umgebung.

AK Öff - JH

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Datenschutzgrundverordnung DGSVO

Datenschutzgrundverordnung

Die Auswirkungen der Datenschutz-Grundverordnung  begegnet unseren Mitgliedern tagtäglich während der Nutzung ihres Computers, des Tablets oder des Smartphones. In der Regel meldet sich zunächst eine Website mit der Frage, ob man der Installation eines Cookies zustimmen möchte mit dem Ziel, dem Nutzer bessere, an seine Interessen angepasste Inhalte vorschlagen zu können.

Die Datenschutzgrundverordnung ist eine Verordnung der Europäischen Union, mit der die Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen EU-weit vereinheitlicht werden. Dadurch soll einerseits der Schutz personenbezogener Daten innerhalb der Europäischen Union sichergestellt, und auch andererseits der freie Datenverkehr innerhalb des Europäischen Binnenmarktes gewährleistet werden. Die Verordnung ersetzt die aus dem Jahre 1995 stammende Richtlinie 95/46/EG zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr.
Zusammen mit der sogenannten JI-Richtlinie für den Datenschutz in den Bereichen Polizei und Justiz bildet die DSGVO seit dem 25. Mai 2018 den gemeinsamen Datenschutzrahmen in der Europäischen Union.

Mehr Informationen finden Sie unter dem Stichwort DGSVO im Internet aus verschiedensten Quellen.

Was bedeutet dies nun für den Internetauftritt der VAA?

Die VAA hat in der Vergangenheit einerseits schon die Daten seiner Mitglieder gewissenhaft und verantwortungsvoll verwaltet, also nicht an Dritte weitergegeben!  Andererseits hat sie Daten, die z.B. in Verbindung mit dem Setzen von Cookies oder der Auswertung der anonymen Daten von Googleanalytics verbunden waren, nicht personenbezogen gespeichert und regelmäßig gelöscht.

Die VAA speichert die Daten der Mitglieder aus dem Aufnahmeformular, die zu Verwaltung des Mitgliederbestandes notwendig sind. Es gilt, dass alle Mitglieder, die vor der Rechtskraft der DGSVO der VAA beigetreten sind, durch die damalige Beitrittserklärung auch ihre Einwilligung zur Speicherung der Daten abgegeben haben. Die neue Beitrittserklärung beinhaltet nun die erforderliche Einwilligung gemäß DGSVO.

Sie können jederzeit von unserer Geschäftsführung eine Auskunft darüber verlangen, welche persönliche Daten von Ihnen gespeichert worden sind und - sollte dies mit den Bedingungen einer Mitgliedschaft vereinbar sein - auch Ihre Daten insgesamt oder in Teilen löschen lassen!

 

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Sommerfest der AKNW

Sommerfest 2018 der AKNW

Das Sommerfest der Architektenkammer NW bot auch in diesem Jahr wieder die Gelegenheit zu interessanten Gesprächen und geselligem Miteinander. Das Wetter spielte, wie auch in den Vorjahren wieder mit und man konnte die meiste Zeit draußen, bei lauen Temperaturen verbringen.

Foto: VAA

Neue Impulse für die Städte: Architektenkongress in Rotterdam

Mitglieder der VAA beim Architekturkongress in Rotterdam

VAA-Mitglieder trafen sich in einem spektakulären Gebäude am Hafen von Rotterdam, um wieder einmal nach Venedig und Usedom einen spannenden und zukunftsweisenden Inselkongress zu erleben.
Die Referenten versprachen zu Recht interessante Vorträge mit Projekten –auch tatsächlich umgesetzten – die weit über das Spektrum dessen hinauswiesen, was sich im alltäglichen Blickfeld insbesondere von Architekten und Stadtplanern befindet. Hohe Konzentration war gefragt,

nicht nur wegen der z.T. englischsprachigen Redner, sondern wegen der außerordentlichen Dichte und Komplexität der Inhalte. Hier kam spontan der Wunsch auf, die Beiträge doch noch einmal anhand eines Skriptes nachvollziehen zu können.
Das Publikum war bunt gemischt und diskussionsfreudig: es teilten sich u.a. Architekten und Planer, Politiker, Vertreter der Wirtschaft, von Verbänden und aus der Forschung und Lehre – vor allem Soziologen - den komfortablen Lloydzaal im Schifffahrt- und Transportkollege.  Alle genossen in den spärlichen Pausen auf der Dachterrasse bei strahlendem Sonnenschein die Fernsicht auf den Hafen mit seiner spektakulären Erasmusbrücke und der beeindruckenden Kulisse moderner Architektur.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Defizite im Wohnungsbau, fehlende Bauflächen und das mögliche Verfehlen der nationalen Klimaziele löste die beschriebene Perspektive anhaltender Zuzüge in die Agglomerationsräume bei Stadtplanern eher große Fragezeichen aus, auch im Hinblick auf neue Stadtentwürfe, auf die Ziele, Städte immer smarter, vernetzter, intelligenter, dennoch resilient und auch sozial gerecht zu entwickeln.
Die Ankündigung von Frau Ministerin Scharrenbach, über die neue Landesbauordnung die Voraussetzungen für dichteres Bauen – auch für das neue kreative Zusammenrücken von Wohnen und Arbeiten -zügig umsetzen zu wollen ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Solange jedoch das Liegenlassen unbebauter Grundstücke eine deutlich größere Rendite verspricht als am Kapitalmarkt erzielbar, wird eine Kurskorrektur nicht erreicht. Angesichts der Bau- und Mietpreisentwicklung sowie der Eigentumsquote in Deutschland droht hier eher ein Auseinanderdriften der Wohngesellschaft.
Mehr noch: trotz der unausweichlichen Gefahren, in die wir uns durch eine unbedachte „Smartisierung“ der Gesellschaft begeben –hier sei nur an die Hilflosigkeit der Beteiligten im Falle des Stromausfalls am Flughafen Hamburg erinnert – stehen mit diesen Entwicklungen auch wieder Aufgabenfelder an, die für Architekten und Stadtplaner neu sind, die eine Aufrüstung der Qualifikationen und des Personals z.B. von Städten und Gemeinden erfordern.

Der Kongress war nicht nur Problemaufriss, Abbild architektonischer, stadtplanerischer und soziologischer Diskussionsstände. Nein! Mit einer Bloggerin, einem Kabarettisten und einem Filmemacher wurde dem professionell-ernsten Rahmen das erfrischende Quantum Humor und Esprit hinzugefügt, zur Erheiterung des Auditoriums. Danke auch dafür.

Der Kongress bot eine ausgezeichnete Möglichkeit im Rahmen der Veranstaltungen, der gemeinsamen Abendessen, mit Referenten und anderen Teilnehmern zu diskutieren, nachzufragen und neue Kontakte zu knüpfen.
Den Abschlusstag habe ich als Radfahrer erlebt, im heftigen Zweiradverkehr, ausnahmsweise ohne Helm, aber mit einem Rotterdam-Kenner, der Vieles über die Baugeschichte der Stadt, aber auch aktuelle Fragen z.B. der Wohnungsstruktur zu berichten wusste. Von den Highlights konnten wir uns ein Bild machen, u.a. die Fahrradstellplätze und die kulinarische Seite der Markthalle genießen, in einem der Kubushäuser probesitzen und am alten Hafen chillen.

Danke für diesen äußerst gelungenen Kongress! Dank auch an das Team der AKNW!

E.W./VAA

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KlimaDiskurs.NRW, Impulse für angestellte ArchitektInnen ?

KlimaDiskursNRW

Kennen Sie den KlimaDiskurs.NRW, der 2012 gegründet wurde?
Die AKNW und die IKBau sind nun seit zwei Jahren Mitglied in diesem Verein. Anlass hierzu war die Gründung einer Arbeitsgruppe „Gebäudeallianz“ die sich der Frage verschrieb, wie man im Sektor Bauen die Erreichung der Klimaziele unterstützen könne. Über die Ergebnisse der Klimadiskurse wird regelmäßig im Ausschuss Planen und Bauen berichtet, dessen Vorsitzender die AKNW vertritt.

Doch zunächst einige Fakten: die Stiftung Mercator und die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen haben mit ihrer Förderung geholfen, KlimaDiskurs.NRW mit seinem Team aufzubauen, Ziele und Methoden für die Arbeit zu entwickeln sowie die Kontinuität des Diskussionsprozesses und auch für PlanerInnen interessante Veranstaltungen zu organisieren. In den zurückliegenden fünf Jahren ist zudem einerseits die Pluralität seiner Mitglieder, andererseits die Vielfalt der Diskursformate gewachsen. Ich empfehle einen Besuch der Internetpräsenz, um einen Eindruck von der Vielfalt der engagierten Mitstreiter zu erhalten (https://www.klimadiskurs-nrw.de/). Beachtlich ist, dass die Akzeptanz seitens der vom Verein angesprochenen politischen Entscheiderinnen und Entscheider zunehmend ansteigt.

Die Erkenntnis, dass das Erreichen der Klimaschutzziele, die erfolgreiche Gestaltung der Energiewende und der Erhalt des Wirtschafts- und Industriestandortes NRW nur als eine Gemeinschaftsaufgabe möglich ist, hat sich nicht nur bei unseren Verbandsmitgliedern, sondern auch in vielen anderen Verbänden, Institutionen und Gebietskörperschaften durchgesetzt.

Sie führte dazu, dass KlimaDiskurs.NRW den verschiedenen Akteuren aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik eine Plattform zur Verfügung stellte, auf der die unterschiedlichen, auch divergierenden, Interessen zu einem konstruktiven Diskurs zusammengeführt werden können. Unternehmen und ihre Verbände, Kammern, Wissenschaft, kommunale Institutionen und Landtagsfraktionen arbeiten mit dem Verein ebenso zusammen, wie die für KlimaDiskurs.NRW relevanten Landesministerien.
Die Frage der Relevanz übergeordneter politischer Entscheidungen führte dazu, dass  KlimaDiskurs.NRW inzwischen auch  auf Berliner und Brüsseler Parkett agiert und dort auch als wichtiger Partner wahrgenommen wird.

Die meisten Mitglieder treffen auch in anderen Zusammenhängen, in ihren eigenen Branchenverbänden, anlässlich von Anhörungen im Rahmen parlamentarischer Verfahren oder andernorts aufeinander. Bei KlimaDiskurs.NRW allerdings gehören sie alle einem gemeinsamen Verein an, bilden gemeinsam einen Vorstand und können in einem neuen Netzwerk an gemeinsamen Vorhaben langfristig zusammenarbeiten.

Was bewegt nun die VAA als Vertreterin der angestellten ArchitektInnen und der PlanerInnen diese Art des Umgangs so ins Visier zu nehmen? Nun, die Diskutanten des KlimaDiskurs.NRW sind in der Regel Angestellte, die zwar die Interessen ihrer Organisation einbringen.  Sie arbeiten jedoch, durch eine gehörige Portion intrinsischer Motivation, mit offenem Ohr für die Sichtweise anderer Mitglieder konstruktiv an Positionspapieren mit, bauen dabei auch gerne Brücken zu gemeinsamen Zielen. Sie tauschen Positionen aus, trauen sich diese zu relativieren. Festgefahrene Verhaltensregeln, überkommene Vorschriften, rechtliche und andere Hindernisse werden benannt und zu Änderungsvorschlägen weiterentwickelt.
So erreichen sie ein gemeinsames Verständnis als Ausgangsbasis für gemeinsame Lösungswege im Dienst der Sache.
Man stelle sich nun vor, zwei angestellte Architekten säßen sich in einem Bauaufsichtsamt gegenüber: der eine als Bauantragsteller für seinen Bauherren, der andere als Vertreter der Behörde. Könnte man sich vorstellen und wünschen, dass der Dialog über Differenzen der Beurteilung ebenso kreativ-zielführend verliefe? Würden unter diesen Umständen Bauprozesse schlanker und damit auch billiger werden können? Ich wünsche mir, dass diese Arbeitsstrukturen des KlimaDiskurs.NRW Schule machen!

Die große Zahl an öffentlichen Diskursen, die KlimaDiskurs.NRW in den vergangenen Jahren organisiert hat, waren aus unterschiedlichen Gründen erfolgreich: sie haben durch das Einbringen und die Vernetzung von Kompetenz und Fachlichkeit zur Versachlichung der Diskussionen beigetragen. Sie haben den Verein und seine Arbeit in den Zielgruppen bekannt gemacht, die KlimaDiskurs.NRW ansprechen und in die Arbeit einbeziehen will.

Schauen wir hin, wenn KlimaDiskurs.NRW Veranstaltungen anbietet, wir bringen unseren Sachverstand ein!

EW / VAA

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Mitgliederversammlung 2018 in Essen auf Zollverein

Mitgliederversammlung 2018 auf Zeche Zollverein in Essen

Wie in jedem Jahr hat auch die diesjährige Mitgliederjahreshaupt- versammlung an einem für die VAA regional bedeutsamen Ort stattgefunden.
Im Rahmen einer flächendeckenden landesweiten Präsenz möchte die VAA allen Mitgliedern in den einzelnen Regionen die Möglichkeit bieten,

an den berufspolitisch bedeutenden Jahreshauptversammlungen teilzunehmen. Als Tagungsstätte diente in diesem Jahr das wohl weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Gebäude SANAA in Essen. Von den japanischen Architekten Kazuyo Sejima und Ryue Nishizawa im Rahmen eines Gestaltungswettbewerbs im Jahr 2002 entworfen und in der weiteren Bearbeitung durch den Essener Architekten Heinrich Böll im Jahr 2006 für 23 Millionen Euro fertiggestellt, befindet es sich am Eingang des Weltkulturerbes Zeche Zollverein.

Der Einladung zur VAA-Mitgliederjahreshauptversammlung waren auch in diesem Jahr erfreulich viele Kolleginnen und Kollegen gefolgt.

Zu Beginn der Versammlung konnten vom Vorsitzenden Klaus Brüggenolte zahlreiche runde Geburtstage seit dem letzten Jahr verlesen werden. Es folgte der Jahresbericht aus Vorstand, Arbeitskreisen, Öffentlichkeitsarbeit sowie allgemeine Tätigkeiten in der AKNW. Interessante berufspolitische Themen aus Land und Bund waren ebenso gefragt. Hier nahmen die Diskussionen zum Thema der BauONRW, der Novelle des BauKaG sowie das von der Landesregierung geplante Entfesselungspaket besonderen Raum ein. Über die intensiven Bemühungen der VAA, eine entsprechende Freistellung für die berufspolitische Tätigkeit gemäß des SGV.NRW gleich einer kommunalpolitischen Funktion zu erreichen, wurde über den aktuellen Stand berichtet. 

Gabriele Brand trug die Erfolge aus der von ihr betreuten Veranstaltungsreihe VAA ON TOUR sowie zukünftige Planungen vor. Im Rahmen der Mitgliederwerbung von Dr. Jürgen Held organisierte Veranstaltungen hatten besonders regen Zuspruch erfahren.

Nach der Mittagspause fand in der Zeche Zollverein eine informative Architekturführung unter fachlicher Leitung statt. Der Vorstand der VAA hat es sich seit Jahren zur Pflicht gemacht, entsprechende Besichtigungen an markanten Punkten in die Tagungen zu integrieren.
Der Nachmittag war geprägt von den Wahlen des neuen Vorstandes der VAA, welche gemäß der Satzung alle 5 Jahre zu erfolgen haben. Als Wahlleiter wurde unser Ehrenvorsitzende, Hans Zimmermann,  benannt.
Aufgrund der Förderung sowie Planung aktiver Integration von neuen Mitgliedern in den Vorstand standen erfreulicherweise entsprechende Personen zur Verfügung.
Nach Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten konnte die Wahl erfolgen.

Gewählt wurden: Klaus Brüggenolte (Vorsitz), Dr. Jürgen Held (Stellv. Vorsitz), Manfred Krick, (stellv. Vorsitz), Peter Janßen (Schatzmeister) und als Beisitzer: Gabriele Brand, Franz Ahler, Jürgen Meinhard, Dirk Schlüter. Eric Wollesen der nicht mehr kandidiert hatte, ist als Mitglied des Vorstandes der AKNW weiterhin geborenes Mitglied des Vorstandes der VAA. Dies gilt ebenso für Hans Zimmermann als Ehrenvorsitzender der VAA.

Im Anschluss stellte der alte sowie neue Schatzmeister der VAA, Peter Janßen, den Haushaltsplan 2018 vor, dessen erfreuliche Aussicht mehrheitlich angenommen wurde.

Der wiedergewählte Vorsitzende Klaus Brüggenolte beendete die Mitgliederjahreshauptversammlung mit Dank an den Vorstand für die in den letzten 5 Jahren geleistete Arbeit, an Franz Ahler für die bestens vorbereitete Durchführung und Organisation der Veranstaltung und an alle Teilnehmer für ihr reges Interesse an der Veranstaltung.
VAA/K.B.

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Burnout bei ArchitektInnen - Wenn Stress und Arbeit krank machen

Bounout Seminar in Dorsten

Es war ein Fortbildungsseminar der besonderen Art. - 35 Teilnehmer in Alten Rathaus der Stadt Dorsten zeigten jedoch, dass das Angebot der VAA auf

allgemeines Interesse stieß. An einigen Wortmeldungen konnte man erkennen, dass auch aktuell Betroffene unter den Anwesenden waren. Selbst nach einer erfolgten Reha schien das Interesse an weitergehenden Informationen ungebrochen zu sein. Allerdings erwarteten auch teilnehmende KollegInnen Hinweise, um erst gar nicht in einen Teufelskreis zu geraten! Gerade unser Beruf verlangt einiges an stressreichen Tagen ab, ob auf der Baustelle, vor der Terminabgabe eines Wettbewerbs oder bei komplizierten Gesprächen mit Bauherren, Behörden oder Handwerkern. Wie gehe ich damit um oder besser, brennen ja, ausbrennen nein! - Nach vielen Informationen gab es zum Abschluss und Abrundung des Seminartages einen fachlichen Stadtrundgang, aufgeteilt in zwei Gruppen, die vom Stadtbaurat Lohse und dem Planungsamtsleiter Lohmann geführt wurden - ihnen einen besonderen Dank, sie haben aktive Werbung für die kleine Hansestadt Dorsten gemacht!

Foto und Text J.H. /VAA

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Moderne Arbeitswelt - Arbeiten am Phoenixsee

Urlaubsfeeling im Büro

In unregelmäßigen Abständen möchten wir gern von unseren Mitgliedern erfahren, in welchem Umfeld sie als Angestellte arbeiten. Diesmal haben wir den Kollegen Dirk Meyen besucht, der als Architekt und Prokurist bei Drahtler Architekten in Dortmund am Phoenix See tätig ist. Dirk Meyen ist bereits seit Gründung des Büros im Jahre 1999 dort angestellt und

gehört trotz seinen noch jungen Lebensjahren zu den Dienstältesten der zwölf Kolleginnen und Kollegen.
Die ersten eineinhalb Jahre war das neu gegründete Büro auf einer Teilfläche eines Gewerbebetriebes untergebracht, danach zog das Büro in das erste Projekt des Inhabers Ulrich Drahtler in Dortmund-Aplerbeck um. Bereits diese Arbeitsstätte vermittelte ein spezielles Flair, dem sich Mitarbeiter, aber auch Kunden nicht entziehen konnten. Einerseits Großraumbüro und andererseits individuelle Arbeitszonen, die konzentriertes Arbeiten erlaubten. Quasi als Pendant zum Bürogründer wurde das erste Wettbewerbsobjekt seines Sohnes, des Architekten Marius, Ende 2015 zur neuen Heimstatt des ambitionierten Architekturbüros. Ideal am Südufer des Dortmunder Phoenix See gelegen, bedeutete die durch das Büro selbst umgesetzte Planung eine konsequente Fortsetzung diverser eigener Projekte an diesem künstlich angelegten Gewässer, wo in früheren Zeiten Stahl gekocht wurde.

Der Gewinner des Einladungswettbewerbs war nicht der kostengünstigste, was für das außerordentliche architektonische Verständnis des Eigentümers spricht. Dieser besaß als passionierter Segler und nebenberuflicher Vertreiber von Swan-Segelyachten der Luxusklasse bereits zu Planungsbeginn des Sees „eine Wellenlänge“ mit der architektonischen Umsetzung seines Bauvorhabens, durch den gestalterisch bestimmenden Bezug zum Bootsbau. Versetzte Auskragungen, horizontal orientierte Linienführung und schräge Silhouetten wie von Deckaufbauten erinnern an Yachten und entsprachen seinem Verständnis von einer zu Stein gewordenen Leidenschaft.

Obwohl alle Mitarbeiter sehr gerne im Aplerbecker Büro gearbeitet haben, ist der Unterschied zur heutigen Arbeitsstätte doch gewaltig. Das Büro hat durch die einzigartige Lage am See eine außerordentliche Atmosphäre. Durch die Zonierungen des weitgehend offenen Grundrisses durch großzügige Fenster an den beiden Seiten und zum See hin, verbunden mit einem üppig ausladenden Balkon in Hausbreite, welcher zum Verweilen einlädt, ist die Nähe zum Wasser an jeder Stelle im Büro spürbar. Die lebendige, positive Umgebung ist natürlich in keiner Weise mit einer Lage im Gewerbegebiet vergleichbar und verführt geradezu zu kreativem Denken.

Dirk Meyen ist sich mit seinen Kolleginnen und Kollegen einig, dass diese Lage einiges erlaubt, was nicht gerade alltäglichist. In der Mittagspause ist der Weg nah zu einem großzügigen Grünstreifen zum Niederlassen, es bietet sich verschiedenste Gastronomie zur Einkehr oder einfach die Möglichkeit, ein bestelltes Essen auf dem oben erwähnten Balkon einzunehmen. Die Anfahrt zur Arbeitsstelle mit dem Fahrrad auf gut ausgebauten Wegen oder durch den nahe gelegenen U-Bahnanschluss garantiert stressfreie Wege zum und vom Büro. Außerdem hat sich eine größere Laufgruppe im Büro gebildet, die nach Feierabend ihre Runden um den Phoenix See zieht.
Es liegt uns fern, bei anderen Kolleginnen und Kollegen mit diesen Ausführungen Neid erwecken zu wollen. Der Büroinhaber hat jedoch mit seiner umgesetzten Idee erreicht, dass die Mitarbeiter mit spürbarer Freude an ihrem Arbeitsplatz tätig sind. Ebenso ist es bei neuen Bewerbern im Vorstellungsgespräch ein gehöriges Plus, mit einem solchen Umfeld auftrumpfen zu können.
Vielleicht kann dieses Beispiel den einen oder anderen Büroinhaber motivieren, in eine ähnliche Richtung zu denken. Gerade unser Beruf erfordert für außergewöhnliche Leistungen auch ein Umfeld, das dieses fördert – fragen Sie unser Mitglied Dirk Meyen ruhig danach!

Recherchieren Sie doch mal vertiefend unter Phoenix See / Swan Yachts / Drahtler Architekten

VAA/Text: J.H. Foto: Drahtler Architekten

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Klausurtagung der Mitglieder am 30.09.2017 in Dortmund

Die KollegInnen diskutieren in Dortmund, ein Gruppenbild

Um unsere Kollegengruppe der VAA etwas intensiver auf die demnächst stattfindende Vertreterversammlung der Architektenkammer in Düsseldorf einzustimmen, kam von den KollegInnen der Gedanke auf, sich im Vorfeld für einen Samstag zu treffen und zu diskutieren. Vorher findet zwar am Freitag vor der VVS obligatorisch eine Kollegengruppensitzung statt, jedoch ist erfahrungsgemäß die Zeit dort eher knapp bemessen um Anträge vorzubereiten oder über die anstehende Tagesordnung zu diskutieren.

Dieses konnte diesmal ohne den bekannten Zeitdruck geschehen, so dass ohne strenge Tagesordnung viele Wortmeldungen einen äußerst interessanten Tagesablauf mit sich brachten. Zum Teil wurden dargestellte Gedanken sehr kontrovers besprochen, was allerdings auch optimale Ergebnisse ergab. Anträge, bei denen kein gemeinsames Ergebnis erzielt wurden, werden dann schließlich in der kompletten Kollegengruppe endbesprochen und verabschiedet. Dann werden wir schließlich sehen, welche Anträge in der VVS seitens der VAA gestellt werden.

Außerdem gibt es immer wieder mal Verschiebungen bei den Sitzen in den Ausschüssen der AKNW, wenn KollegInnen aus verschiedensten Gründen nicht mehr mitarbeiten können.  Auch zu dieser Thematik konnten pragmatische Alternativen aufgezeigt werden, so dass eine weitere lückenlose Teilnahme der VAA in den Gremien gewährleistet ist. Die Möglichkeiten der Teilnahme an den Ausschusssitzungen werden durch den Vorstand mit den abwesenden KollegInnen im persönlichen Gespräch endabgestimmt.

Ein weiterer Themenkreis war die mittelfristige Zukunft der VAA. Unsere Vorstandswahlen stehen im März nächsten Jahres an, so dass bereits jetzt über weitere Perspektiven lebhaft diskutiert wurde. Neben einer Verjüngung des Vorstandes war auch eine weibliche Besetzung innerhalb des Vorstandes ein wichtiges Thema. Einige Möglichkeiten wurden angesprochen mit dem Ziel, das noch verbleibende halbe Jahr zu nutzen, um sich persönlich Gedanken darüber zu machen.

Insgesamt herrschte die einhellige Meinung, dass solch eine Klausurtagung einen Mehrgewinn zu den ansonsten stattfindenden Veranstaltungen ermöglicht. Die Diskussionen untereinander waren locker, jedoch immer sachgerecht und zielführend. Eine Wiederholung dieser Art sollte im nächsten Jahr eingeplant werden - dies war die mehrheitliche Meinung der anwesenden Kollegengruppenmitglieder. Da es den ganzen Tag regnete, fiel es den Teilnehmern leicht, auf einen freien Samstag zu verzichten!

Dortmund, Sep 17, JH

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VAA-on-tour: „Mehr Mies“, Häuser Esters und Lange in Krefeld

Im Herbst 2017 haben Mitglieder und Freunde der VAA im Rahmen der Krefelder Architekturtage „Mehr Mies“ die Kunstmuseen Haus Esters und Haus Lange besucht, die Ende der 1920er Jahre nach Plänen von Ludwig Mies van der Rohe erstellt worden waren. Die beiden Häuser, heute Teil der Kunstmuseen Krefeld und Ausstellungsorte für zeitgenössische Kunst, boten ein Wochenende lang Veranstaltungen im Sinne des Bauhaus-Gedankens an. Die Gebäude liegen in einem weitläufigen Villenviertel an der Wilhelmshofallee westlich der Innenstadt in der Nähe des Stadtwaldes.

Seinerzeit hatten zwei kunstsinnige Krefelder Seidenfabrikanten die Planung bei Mies, einem wichtigen Vertreter des Neuen Bauens, in Auftrag gegeben; Mies und der international tätige Kunstsammler Lange bewegten sich als Mitglieder des Deutschen Werkbundes in den gleichen Berliner Kreisen. Die befreundeten Familien waren an großen, repräsentativen Wohnhäusern für ihre Kunst- und Skulpturensammlungen in großbürgerlichem Ambiente interessiert.

Dass es sich bei den beiden Villen um ein architektonisches Ensemble handelt, erschloss sich der Gruppe auf den ersten Blick: kubische Formen, L-förmige Fassaden, langgestreckte Baukörper gemäß der Mies`schen Schnörkellosigkeit und als entscheidendes Gestaltungselement rötlicher Klinker, einem traditionellen Baumaterial der Krefelder Region. Die zweigeschossigen Fassaden zeichnen sich –wenn auch im Detail unterschiedlich- durch teilweise lange Fensterbänder, große, fensterlose Klinkerflächen und je zwei Hauseingänge unter auskragenden Vordächern aus. Als Zeichen der Zusammengehörigkeit sind die  rd. 11.000 qm großen Grundstücke durch eine niedrige Backsteinmauer entlang der Straße miteinander verbunden. Die Villen liegen etwas erhöht auf angeschüttetem Gelände; die weiten Zugangsbereiche verfügen über in sich geschlossene Wegesysteme mit Vorfahrt zum Hauseingang und zum Garagen- und Wirtschaftshof.


Wohnzimmer im Haus Lange

Gasherd im Küchentrakt Haus Lange

Beim Betreten von Haus Lange entsteht durch die offene Raumfolge und die großen Fenster der Eindruck von Leichtigkeit und Offenheit - Bauherr und Architekt waren an großen Sichtachsen und Raumflüssen interessiert, die bei Bedarf durch Paneeltüren geschlossen werden konnten. Eine Verbindung von Innen- und Außenraum wurde durch in den Keller versenkbare Hebefenster hergestellt, wodurch die großzügige Gartenlandschaft von der Architektur gerahmt und in Szene gesetzt wurde. Im Erdgeschoss befinden sich Eingangshalle, Ess-, Arbeits- und Wohnzimmer, das Zimmer der Dame und der Küchentrakt mit achtflammigem Gasherd, im Obergeschoss die Schlafräume. Das Gestaltungskonzept der Innenausstattung umfasste ganz im Sinne des Bauhausgedankens auch funktionale Elemente wie Lampen, Türgriffe, Schränke und umlaufende Bilderschienen, die heute bei Ausstellungen noch in Benutzung sind. Zur Verwendung kamen hochwertige Materialien, wie z.B. Makassarholz.

Auf dem Rondell vor Haus Esters wirft die Skulptur „Toothbrush“ von Claes Oldenburg Fragen auf. Pop-Art und Bauhaus? Wie verträgt sich das? In der Villa: auch hier eine große Kunst- und Wohnhalle mit einer zum Garten vorgelagerten, gestaffelten Raumfolge, wodurch sich die Fassade nach Westen in drei Stufen verjüngt. Auch hier großzügige Fensterfronten, diesmal gegliedert und waagerecht zu öffnen. Parkettfußböden mit Fischgrät- und Würfelmuster.

Haus Lange wurde 1968 im Rahmen einer Schenkung der Stadt als “Ort der Kunst“ überlassen, Haus Esters in den 1970er Jahren erworben, 1981 als Museum eröffnet.

Nach den Eindrücken zur Neuen Sachlichkeit erfolgte ein Besuch des Stadtwaldhauses -ein Juwel der Restaurationsarchitektur im Historismusstil-, um dann an der philosophischen Abendveranstaltung teilzunehmen.

Fotos: Dirk Peters VAA, Text: Gabriele Brand, VAA

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