Aktuelles

VAA-on-tour: „Mehr Mies“, Häuser Esters und Lange in Krefeld

Im Herbst 2017 haben Mitglieder und Freunde der VAA im Rahmen der Krefelder Architekturtage „Mehr Mies“ die Kunstmuseen Haus Esters und Haus Lange besucht, die Ende der 1920er Jahre nach Plänen von Ludwig Mies van der Rohe erstellt worden waren. Die beiden Häuser, heute Teil der Kunstmuseen Krefeld und Ausstellungsorte für zeitgenössische Kunst, boten ein Wochenende lang Veranstaltungen im Sinne des Bauhaus-Gedankens an. Die Gebäude liegen in einem weitläufigen Villenviertel an der Wilhelmshofallee westlich der Innenstadt in der Nähe des Stadtwaldes.

Seinerzeit hatten zwei kunstsinnige Krefelder Seidenfabrikanten die Planung bei Mies, einem wichtigen Vertreter des Neuen Bauens, in Auftrag gegeben; Mies und der international tätige Kunstsammler Lange bewegten sich als Mitglieder des Deutschen Werkbundes in den gleichen Berliner Kreisen. Die befreundeten Familien waren an großen, repräsentativen Wohnhäusern für ihre Kunst- und Skulpturensammlungen in großbürgerlichem Ambiente interessiert.

Dass es sich bei den beiden Villen um ein architektonisches Ensemble handelt, erschloss sich der Gruppe auf den ersten Blick: kubische Formen, L-förmige Fassaden, langgestreckte Baukörper gemäß der Mies`schen Schnörkellosigkeit und als entscheidendes Gestaltungselement rötlicher Klinker, einem traditionellen Baumaterial der Krefelder Region. Die zweigeschossigen Fassaden zeichnen sich –wenn auch im Detail unterschiedlich- durch teilweise lange Fensterbänder, große, fensterlose Klinkerflächen und je zwei Hauseingänge unter auskragenden Vordächern aus. Als Zeichen der Zusammengehörigkeit sind die  rd. 11.000 qm großen Grundstücke durch eine niedrige Backsteinmauer entlang der Straße miteinander verbunden. Die Villen liegen etwas erhöht auf angeschüttetem Gelände; die weiten Zugangsbereiche verfügen über in sich geschlossene Wegesysteme mit Vorfahrt zum Hauseingang und zum Garagen- und Wirtschaftshof.


Wohnzimmer im Haus Lange

Gasherd im Küchentrakt Haus Lange

Beim Betreten von Haus Lange entsteht durch die offene Raumfolge und die großen Fenster der Eindruck von Leichtigkeit und Offenheit - Bauherr und Architekt waren an großen Sichtachsen und Raumflüssen interessiert, die bei Bedarf durch Paneeltüren geschlossen werden konnten. Eine Verbindung von Innen- und Außenraum wurde durch in den Keller versenkbare Hebefenster hergestellt, wodurch die großzügige Gartenlandschaft von der Architektur gerahmt und in Szene gesetzt wurde. Im Erdgeschoss befinden sich Eingangshalle, Ess-, Arbeits- und Wohnzimmer, das Zimmer der Dame und der Küchentrakt mit achtflammigem Gasherd, im Obergeschoss die Schlafräume. Das Gestaltungskonzept der Innenausstattung umfasste ganz im Sinne des Bauhausgedankens auch funktionale Elemente wie Lampen, Türgriffe, Schränke und umlaufende Bilderschienen, die heute bei Ausstellungen noch in Benutzung sind. Zur Verwendung kamen hochwertige Materialien, wie z.B. Makassarholz.

Auf dem Rondell vor Haus Esters wirft die Skulptur „Toothbrush“ von Claes Oldenburg Fragen auf. Pop-Art und Bauhaus? Wie verträgt sich das? In der Villa: auch hier eine große Kunst- und Wohnhalle mit einer zum Garten vorgelagerten, gestaffelten Raumfolge, wodurch sich die Fassade nach Westen in drei Stufen verjüngt. Auch hier großzügige Fensterfronten, diesmal gegliedert und waagerecht zu öffnen. Parkettfußböden mit Fischgrät- und Würfelmuster.

Haus Lange wurde 1968 im Rahmen einer Schenkung der Stadt als “Ort der Kunst“ überlassen, Haus Esters in den 1970er Jahren erworben, 1981 als Museum eröffnet.

Nach den Eindrücken zur Neuen Sachlichkeit erfolgte ein Besuch des Stadtwaldhauses -ein Juwel der Restaurationsarchitektur im Historismusstil-, um dann an der philosophischen Abendveranstaltung teilzunehmen.

Fotos: Dirk Peters VAA, Text: Gabriele Brand, VAA

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Mitgliederversammlung in der Jahrhunderthalle

Jahrhunderthalle in Bochum Innenstadt West

Unsere Einladung zur diesjährigen Mitgliederversammlung am 25. März stieß wieder auf reges Interesse. Die Mitglieder berichteten aus den verschiedenen Ausschüssen und Arbeitskreisen und diskutierten
konstruktiv und sachlich aktuelle Themen. Besonders herausgestellt wurde die immer noch latente Sorge um den Bestand der HOAI, die Mitgliedschaften im Versorgungswerk und um die Verzögerung einer
Änderung des Baukammerngesetzes. Auch die Änderungen der

Landesbauordnung, der Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes und die Bewältigung der vielen aktuellen Überarbeitungen weiterer baurechtlichen
Vorschriften und Verordnungen – speziell die Sonderbauverordnung oder das Thema Barrierefreiplanung – stellen gerade für kommunal angestellte Architekten Hürden dar, die einer beschleunigten Abarbeitung
anstehender Anträge entgegenstehen. Diese Situation wird noch dadurch verschärft, dass in der Vergangenheit Stellen eingespart wurden, sodass nun der gewünschten vermehrten Wohnungsbautätigkeit
einerseits nicht mit dem adäquaten Personal begegnet werden kann. Andererseits können die Kommunen auf dem Stellenmarkt – der relativ schlechten Honorierung geschuldet – nicht ausreichende
Fach- bzw. Nachwuchskräfte anwerben, sodass Bauboom und Verschärfung der baurechtlichen Vorschriften über den Zeitverzug ebenfalls ungewünscht die Kosten nach oben treiben.
Wartezeiten auf Baugenehmigungen bis zu neun Monaten seien keine Seltenheit, hören wir.

 
Engagiert wurde auch über den Antrag der AKNW-Vertreterversammlung diskutiert, die Ausschussstruktur zu überprüfen. Hier trafen inhaltliche Argumente in Bezug auf die Schwerpunkte, Fragen der Zukunftsfestigkeit
und Ziele der Kostenreduzierung aufeinander. Es wurde Wert darauf gelegt, dass die Struktur dem gewünschten Engagement der Verbandsmitglieder entspräche. Diesem Wunsch könnte auch durch das Hinzuziehen
von externen Fachleuten begegnet werden. Letztlich bestand Einigkeit darin, die zukünftige Struktur an ihrer Leistungsfähigkeit und dem Grad der Zielerreichung zu messen.

VAA-on-tour“ wird als Format von den Kolleginnen und Kollegen immer wieder begrüßt und unterstützt durch Wünsche, attraktive architektonische, stadtplanerische oder landschaftsplanerische Ziele zu besuchen,
und in diesem Rahmen auch den fachlichen Austausch zu pflegen. Sehr interessant war der Besuch der Stadt Duisburg und ihrer neuesten Highlights.

Nach der Durchführung der Regularien führte uns Benjamin Brunsmann in der Mittagspause über das Gelände der Jahrhunderthalle und ließ uns sogar einen Blick in den „Untergrund“ des Areals werfen.
Die Teilnehmer durchliefen spannend ausgeleuchtete Orte, die im Anschluss an die interessanten Berichte viele Fragen zur Technik und dem Betrieb provozierten. Sie erfuhren, wie es früher so war, als das Ruhrgebiet
seinem Namen alle Ehre machte und man morgens erst einmal den Staub von der Autoscheibe wischen musste. Die 1902 vom Bochumer Verein für die Düsseldorfer Industrie- und Gewerbeausstellung erstellte
Jahrhunderthalle sollte ursprünglich als transportable Einrichtung gestaltet werden. Dies wurde zwar konstruktiv, aber nicht durch eine Versetzung an einen anderen Ort umgesetzt. Die Halle wurde hingegen mehrfach erweitert.
Sie wurde 2003 von Karl-Heinz Petzinka und Partner revitalisiert und mit einem Vorbau versehen.
Heute steht sie unter Denkmalschutz.

Text: Eric Wollesen, Fotos: Dirk Schlüter

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Burnout bei ArchitektInnen - Wenn Stress und Arbeit krank machen

Seminar im Rathaus in Dorsten

Bereits vor ca. drei Jahren führte die VAA ein sehr nachgefragtes Fortbildungsseminar zur Stress-Prävention durch. Hieran möchten wir noch in diesem Jahr anknüpfen.

Was passiert eigentlich, wenn der vorgenannte Punkt überschritten ist? Sicherlich freuen wir uns alle über eine boomende Baukonjunktur, jedoch leider auch zu Lasten von einigen angestellten KollegInnen. Nicht jeder geht gleich um mit permanenten Arbeitsbelastungen, wie dauernde Erreichbarkeit eines Bauleiters zu später Stunde oder auch am Wochenende, nächtliche Entwurfsarbeit bei Wettbewerben oder mehrtägige Reisetätigkeiten bei weiter entfernt liegenden Baustellen, um nur einige Beispiele, nicht nur in Form von Mehrstunden, in der Hochkonjunktur zu nennen. Zur jenen beruflichen Belastung der angestellten ArchitektInnen paart sich meist noch der daraus resultierende familiäre Stress - wie begegnet man diesem bzw. wie sollte man damit, ohne gesundheitlichen Schaden zu erleiden, umgehen?

Am Samstag, 02. Dezember 2017, wird die zertifizierte Dipl.-Burnout-Stressregulationstrainerin (CH) Frau Sigrid Banken Ursachen und vor allem deren Begegnungsmöglichkeiten vermitteln. Im Alten Rathaus, inmitten der Altstadt Dorstens wird sie das im Titel erwähnte Seminar abhalten. Von 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr endend, wird sich zum Abschluss eine fußläufige fachkundige 1,5h-Altstadtführung durch den technischen Beigeordneten Herrn Lohse sowie den Leiter des Planungsamtes Herrn Lohmann anschließen.

Die mit 8 Unterrichtsstunden von der AKNW anerkannte Fortbildungsveranstaltung wird zum Selbstkostenpreis von 35 € für Mitglieder bzw. 50 € für Gäste angeboten. Ein aus zeitlich notwendigen Gründen dort gereichter Mittagsimbiss und zugehörige Getränke werden gesondert mit 10 € berechnet. Falls man sich auch erst nach der Veranstaltung zu einem Beitritt in die VAA entschließen sollte, wird selbstverständlich die obige Differenz verrechnet.

Für die nur komplett zu buchende Veranstaltung, bitten wir um eine verbindliche formlose Anmeldung per eMail, unter info@vaa-nrw.de, welche möglichst umgehend aufgrund einer Teilnehmerobergrenze, erfolgen sollte. Nach Überweisung des erhaltenen Rechnungsbetrages wird die fixe Teilnehmerliste entsprechend aktualisiert. Am Ende der Veranstaltung erhalten die TeilnehmerInnen ihre offizielle Bescheinigung für den Nachweis der Fortbildungsverpflichtung der AKNW.

Wir freuen uns bereits jetzt über eine rege Beteiligung, nicht nur unserer Mitglieder, sondern mindestens genauso, auch wissbegieriger Gäste.

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Helmut Baehr feiert 80. Geburtstag

Der Essener Architekt Helmut Baehr feiert am 12. August seinen 80. Geburtstag. Dipl.-Ing. Helmut Baehr engagierte sich viele Jahrzehnte für die Belange seiner Berufskolleginnen und -kollegen. 1972 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der „Vereinigung Angestellter Architekten VAA“.

In den Gremien der Architektenkammer NRW war der Architekt vierzig Jahre lang ehrenamtlich aktiv. Dem Architektenparlament, der „Vertreterversammlung“ der AKNW, gehörte Helmut Baehr von 1976 bis 2016 an. Zudem war er von 1981 bis 1984 Mitglied im Vorstand der Kammer.

Seine Erfahrung auf dem Gebiet des Architektenwettbewerbs brachte der Essener Architekt 14 Jahre lang als stellvertretender Vorsitzender in den Wettbewerbsausschuss der AKNW ein. Daneben war er viele Jahre als Wettbewerbsberater im Regierungsbezirk Düsseldorf tätig. Von 2006 bis 2011 war Baehr Mitglied des Aufsichtsausschusses des Versorgungswerkes.

Helmut Baehr startete seine berufliche Laufbahn nach dem Studium an der RWTH Aachen bei EMW+P in Düsseldorf. Hier war er fast zwanzig Jahre Projektleiter und betreute Großprojekte wie beispielsweise das Wohn- und Einkaufszentrum an der Ruhr-Universität Bochum, das Kirchenforum in Bochum-Querenburg und das Auditorium Maximum im Klinikum Essen. Im Büro Ric Stiens und Heinz Nattler in Essen leitete er von 1983 bis 1993 die Planungsabteilung. Von 1993 bis 2003 war Architekt Baehr als Mitglied der Geschäftsleitung der Nattler GmbH tätig. Schwerpunkte seines Wirkens lagen beim Bau kultureller, sozialer und kirchlicher Einrichtungen sowie bei Büro-, Gewerbe- und Geschäftsgebäuden. – Die Architektenkammer NRW und die Vereinigung Angestellter Architekten, VAA, gratuliert Helmut Baehr herzlich zum runden Geburtstag

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Sommerfest der AKNW am 13.07.2017

Das Sommerfest der AKNW am 13. Juli 2017 war auch in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg. Bei angenehmen sommerlichen Temperaturen fanden wieder viele Architektinnen und Architekten

 den Weg in die Rheinterrassen in Düsseldorf, um dort in geselliger Runde mit Freunden und Kollegen nette Gespräche zu führen und zu fortgerückter Stunde auch einmal das Tanzbein zu schwingen. Nachstehend einige Impressionen von dem Sommerfest.

             Fotos: Dirk Schlüter

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Ein Besuch auf der ISH in Frankfurt

Was, fragen sich Einige, macht ein Berufsverband auf einer internationalen Sanitär- und Heizungsmesse, einer Weltleitmesse der Gebäudetechnik, die neben Frankfurt am Main mit rd. 2.500 Ausstellern und 40 % Besuchern aus dem Ausland, auch in China und Indien stattfindet. Bekannt war die Messe, jedoch besucht hatten Sie bisher in den letzten Jahren nur Wenige.

Nach Abfrage zwecks evtl. Teilnahme bei unseren Mitgliedern war das Interesse überraschend gross. So wurde ein gemeinsamer Treff auf der Messe vereinbart.
Das Interesse in unserer Gruppe war überwiegend im Bereich der barrierefreien und behindertengerechten Ausstattungen und deren erforderlichen Technik gefragt. Festgestellt wurde, das die Technik bzw. Konstruktionen weitestgehend innovativ ausgereizt und Neuerungen vornehmlich im Designbereich zu finden sind. Waschbecken eingearbeitet in satinierten Glaselementen, puristisches Wannendesign, WC-Betätigungsplatten in Soft-Optik, Wellness-Dusche natürlichen Regengüssen nachempfunden, Dusch-WC als Lifestyle-Produkt sowie Armaturen als Skulptur in Form eines Schwanes. Die Darstellung der Produkte wurde nicht nur im Modell sondern auch in Filmanimationen auf Grossbildleinwänden präsentiert. Der grösste asiatische Hersteller, seit wenigen Jahren mit Niederlassung in Deutschland, hatte seinen Messestand dem Dschungel nachempfunden, selbstverständlich mit Untermalung entsprechender exotischer Vogellaute. Ein bedeutendes deutsches Unternehmen war komplett im Abenddunkel gehüllt. Technisch interessant und praktikabel waren, komplett auf einer per Fernbedienung elektrisch höhenverstellbaren Trägerplatte montiertes WC und Waschtisches sowie Spiegelelemente. Die Anwendung kann sowohl in Mehrgenerationenhäusern als auch in Kliniken und Pflegeheimen sinnvoll sein. Ein mit neuartiger Wassertechnik entwickeltes WC kann zudem Daten des menschlichen Urins, Blutdrucks, Gewichts und der Körpertemperatur anzeigen, mit Hilfe eines Computers speichern und anschliessend dem Arzt der persönlichen Wahl drahtlos übermittelt werden. Auffallend war, dass zwischenzeitlich vermehrt Sanitärhersteller Komplettlösungen, wie z.B. Waschtisch und Schrankelement als Einheit anbieten. Auch sichtbare Materialkombinationen von Kunststoff mit Edelstahl wurden präsentiert. Fast unüberschaubar war ein riesiges Angebot von Duschtrennwänden in Glas. Hier sind offensichtlich Hersteller, welche noch vor wenigen Jahren ausschliesslich auf artfremde Produkte fixiert waren, einem lukrativen Markttrend gefolgt.

Im Rahmen einer Diskussions-Talk-Runde, die selbstverständlich auch mit namhaften Architekten besetzt war, wurde das Thema „Individualisierung ein Megatrend“ auch für das Hotel(bad) aufgerufen. Im Laufe der Diskussion sagte eine Zukunftsforscherin voraus, dass überdimensionale Tische in Frühstücksräumen  angesagt sind. Somit sollen möglichst viele Menschen unterschiedlichster Herkunft und Charaktere gemeinsame Gespräche und Diskussionen aller Art führen. Wir haben uns jedoch gefragt, wollen diesen Trend denn Alle mitmachen?

Die Sonderschau Innovationspreis „Architektur und Technik“ wurde von den VAA-Mitgliedern ebenfalls besucht. Die Ausstellung konzentrierte sich auf den Bereich Sanitär- und Heizungstechnik. Bemerkenswert waren in einem Schrank verborgene multifunktionale Handtuchwärmer sowie ein kombinierter Heizungs- und Kochherd, als Brennstoff dienten ausschliesslich Holzpellets. Aufgrund des begrenzten Zeitrahmens konnten nur einige aus der Vielzahl von Ausstellungshallen besucht werden. Auffallend war die gering gefühlte Anwesenheit unserer Architekten Kolleginnen und Kollegen.

Nach einem äusserst interessanten Messebesuch konnten wir in entspannter Atmosphäre den Abend in einer.typischen Apfelwein-Gaststätte, O-Ton „Ebbelwoi oder auch Äppelwoi“, in Frankfurt-Sachsenhausen ausklingen lassen.                                                                     

Klaus Brüggenolte / VAA.

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Links zu interessanten Artikeln

VAA Forum für unsere Mitglieder

Wir möchten an dieser Stelle auch noch einmal, wie auch auf der Mitgliederversammlung in Bochum gewünscht, auf  Links zu interesssanten Artikeln in verschiedenen Zeitschriften hinweisen, die unsere engagierten Kollegen eingestellt haben.

Diese Links können Sie in unserem Mitglieder-Forum abrufen.  Sollten Sie hiervon noch keinen Gebrauch gemacht haben, so wenden Sie sich bitte per e-mail an Herrn Dirk Schlüter, unter der e-mail Anschrift d.schlueter(a)vaa-nrw.de , der Ihnen als VAA Mitglied gratis einen Zugang zum Mitgliederbereich einrichtet.
Wir wünschen Ihnen viel Spass bei der Lektüre.

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Blick in die Zukunft

Der Vorstand der VAA hat in einer seiner letzten Sitzungen die Diskussion zur weiteren berufspolitischen Ausrichtung der VAA eröffnet, welche in den nächsten Jahren mit Zielvorgaben umzusetzen ist.

Besonders nach den überaus erfolgreichen Wahlen Ende 2015 sowie zur Vertreter-versammlung im Frühjahr 2016 sollten wir uns nicht zurücklehnen und auf dem Erreichten ausruhen, sondern nach der Devise „Nach der Wahl ist vor der Wahl“ über zielführende Aktivitäten nachdenken. So konnte festgestellt werden, dass die kollegiale Wahrnehmung und der Austausch unter den Kolleginnen und Kollegen zu fördern ist. Die Kammergruppenarbeit ist im Sinne der Kollegialität und Gemeinschaft fortzusetzen und die regionale Öffentlichkeitsarbeit weiter auszubauen. Dabei ist es besonders wichtig, auf das vielfältige Leistungsspektrum und die Fähigkeiten unserer VAA-Berufsgruppe aufmerksam zu machen. Die Rolle im Bauprozess und in der Gesellschaft ist hier besonders zu thematisieren.

Um die weitere Zielrichtung möglichst praxisnah gestalten zu können, wurde ein entsprechender Fragebogen erarbeitet und an unsere Mitglieder versendet, um in unserer Verbandsarbeit noch effizienter auf Erwartungen und Wünsche eingehen zu können. Die Auswertung wird auf der Mitgliederversammlung am 25.03.2017 veröffentlicht. Hiernach erhoffen wir uns eine positive Bereicherung für die weitere berufspolitische Arbeit in der VAA.

Klaus Brüggenolte
(Vorstands- Vorsitzender)

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Kann Arbeit krank machen

Seminarleiterin Sigrid Banken, Zertifizierte "Diplom-Stress- und Burnout-Therapeutin" (CH)

Der Vorstand der VAA „Vereinigung Angestellter Architekten“  hat in seiner letzten Sitzung besonders das Thema Arbeitsbelastung behandelt. Es wurde festgestellt, dass in der derzeit boomenden Baukonjunktur auch Angestellte in der Regel über Arbeit

nicht klagen können. Das ist vorerst durchaus zu begrüssen. Wie ist es aber, wenn bei allzu hoher Belastung im Beruf und eventuell zusätzlicher Probleme, zum Beispiel im privaten Bereich, ein  Burnout-Syndrom sich abzeichnet und längere Ausfallzeiten in Aussicht stehen? Zu dieser Problematik sind in letzter Zeit verschiedene Anfragen bei der VAA eingegangen. Als Berufsverband ausschliesslich angestellter und beamteter Architekten haben wir uns gefragt, können wir aktuell was tun und wenn ja, in welcher Form.

So erarbeitet zur Zeit eine Arbeitsgruppe der VAA in Zusammenarbeit mit der Stress- und Burnout Therapeutin Sigrid Banken ein Fortbildungsseminar inhaltlich mit dieser Thematik aus. Die Teilnahmegebühr wird wie bei allen von der VAA angebotenen Veranstaltungen; moderat gehalten. Geplant ist, das Seminar am Samstag den 02. Dezember 2017 in Dorsten stattfinden zu lassen. Interessierte angestellte Architekten und Architektinnen aller Fachgruppen sind herzlich eingeladen und können bereits jetzt per mail eine formlose Reservierung vornehmen.

Text u. Foto Dr. Jürgen Held/VAA

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