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63. Vertreterversammlung der AKNW in Münster

63. Vertreterversammlung der AKNW in Münster

Das Mövenpick-Hotel in Münster war am vergangenen Wochenende wieder einmal Veranstaltungsort für die jährliche Vetreterversammlung der Architektenkammer NW, dIe mittlerweile schon zum 63. Mal tagte.

Während am Freitag die einzelnen Verbände der AKNW ihre Vorstands- sowie Kollegengruppensitzungen abhielten, kam am Samstag dann die Vertreterversammlung zusammen, um die Mitglieder über berufspolitische Themen und über Neuigkeiten zum Versorgungswerk zu informieren.

Der Termin für die nächste Vertreterversammlung wurde auch schon festgelegt. Sie findet am 13./14. Oktober 2017 in Düsseldorf statt.

D.S./VAA   Foto Dirk Schlüter

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Ausschuss der BAK Planen und Bauen

Ausschuss Planen und Bauen BAK

Der Ausschuss Planen und Bauen bei der BAK (Bundesarchitektenkammer) hat seinen neuen Vorsitzenden gewählt:
Rudolf Scherzer (BDB) ist Mitglied der Bayerischen Architektenkammer seit 2006. Er ist Vertreter der Bundesarchitektenkammer am Runden Tisch Nachhaltiges Bauen des BMVBS und Mitglied im Deutschen Institut für Normung (DIN) in Berlin.

"Scherzer Architekten Partnerschaft" ist Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen, die zur Zeit unter der Federführung des Bundesministeriums für Verkehr, Bauwesen und Stadtentwicklung das Gebäudezertifizierungssystem „Deutsches Gütesiegel Nachhaltiges Bauen“ entwickelt.
Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Eric Wollesen (VAA) aus NRW gewählt.
Im Ausschuss ist nun NRW mit den Herren  Müller (Vizepräsident BAK) , Hern Illgas (Landschaftsplaner), Lintz (Hauptamt AKNW) und Wollesen (Vorsitzender des Ausschusses Planen und Bauen NRW) vertreten.

Wie das Foto zeigt, herrscht im Ausschuss eine gute Atmosphäre, trotz der oftmals "trockenen" Arbeit an Normen, Gesetzes- und Verordnungstexten.

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"Krank gewohnt" - Wie Schadstoffe im Neubau die Gesundheit gefährden

gesunde Baustoffe ?

Das Thema ist ein Dauerbrenner, der Architekten und Bauherren schon lange bewegt. Angesichts der Vielfalt der von in- und ausländischen Herstellern angepriesenen Produkte und der Verunsicherung durch die Rechtsprechung der EU zur Normierung – dem Fortfall der „Ü“-Kennzeichnung - wird es zunehmend schwieriger, die Spreu vom Weizen zu trennen und zweifellos schadstofffreie Baustoffe zu wählen.

In diesem Zusammenhang ist uns der nachstehende Aufsatz in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung unter folgendem Link aufgefallen:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/immobilien/wie-schadstoffe-im-neubau-die-gesundheit-gefaehrden-14535677.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Es lohnt sich diesen durchzulesen, denn er macht sensibel für ein äußerst brisantes Thema. Ein Neubau, richtig ausgeführt, kann gesundheitliche Verbesserungen zur Folge haben, die wir nicht für möglich gehalten hätten. Es kann jedoch auch bei schlechter Baustoffwahl und Ausführung genau das Gegenteil bewirken und Beschwerden verursachen, die wir in unserer vorherigen Wohnstätte nicht im Ansatz hatten.

Die Ausschüsse Planen und Bauen der Bundesarchitektenkammer und der Kammer Nordrhein-Westfalen haben sich vielfach mit Fragen der Normierung zugunsten schadstofffreien Bauens und des gesunden Wohnens befasst. Die Initiative eines Mitglieds - anfänglich gestützt durch den VDI - für NRW einen Sachverständigen für „gesundes Bauen“ zu etablieren, scheiterte zu Recht an der Komplexität der Materie und den hohen Anforderungen, die an Gutachter auf diesem Terrain gestellt werden müssen: hier sind vor allem Bauphysiker, Toxikologen und Chemiker gefragt.

An europäisch harmonisierte, CE-gekennzeichnete Bauprodukte dürfen nun keine zusätzlichen nationalen Anforderungen gestellt werden (Anforderungen werden zukünftig an das Gebäude gestellt). Mit der Änderung der Musterbauordnung sollen die Technischen Baubestimmungen und die BRL von einer Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (VVTB) abgelöst werden. Nach Abschluss des Notifizierungsverfahrens ist die Umsetzung der MBO und VVTB auf der Ebene der Länder Anfang 2017 zu erwarten.

Im Übergang ist einerseits auf den Inhalt der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung zu achten, die der „Ü“-Kennzeichnung zugrunde lag, andererseits auf die Leistungsbeschreibungen der Hersteller, die auf der nationalen Ebene dem Produkt mit auf den Weg gegeben werden dürfen, soweit sie denn schon vorliegen.
Diese Unsicherheit bezüglich der Leistungsversprechen seitens der Hersteller birgt ein zusätzliches Haftungsrisiko für den Architekten, das bewusst wahrgenommen werden sollte.

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Start in das Jahr 2017

Der Vorstand der VAA wünscht allen Lesern einen guten Start in das Jahr 2017. Wir sagen Dank für das in uns gesetzte Vertrauen und wollen mit Ihnen gemeinsam weiterhin optimistisch nach vorne schauen.

Die VAA hat das vergangene Jahr mit grossen Erfolgen beenden können. Erwähnenswert ist hier besonders, nach dem grandiosen Wahlerfolg Ende 2016, die Besetzung mit 32 Mitgliedern in der Vertreterversammlung, dem Nordrhein-Westfälischen Architektenparlament, sowie den entsprechenden Ausschüssen. Unser Antrag mit dem Thema einer unendgeldlichen Freistellung für angestellte Kolleginnen und Kollegen für ihre ehrenamtliche Tätigkeit in der Kammer wurde positiv bewertet und mit Mehrheit beschlossen. Bisher ist dies keine Selbstverständlichkeit. Im Gegensatz hierzu werden Mitglieder in Kommunalparlamenten gem. § 44 Gemeindeordnung für entsprechende Tätigkeiten freigestellt. Die Architektenkammer als eine Institution des öffentlichen Rechts muss unseres Erachtens nach in dieser Form den Kommunalparlamenten gleichgestellt werden. Wir danken hiermit nochmals allen, die unseren Antrag mit Ihrer Stimme unterstützt haben. Wir erwarten nun eine zügige Bearbeitung des Vorgangs.

Nach diesen Erfolgen kann auch in diesem Jahr mit einer erfolgreichen berufspolitischen Arbeit der VAA gerechnet werden.

K.B.

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Mitgliederjahreshauptversammlung 2016

MARTa in Herford

Wie in jedem Jahr hat auch die diesjährige Mitgliederjahreshauptversammlung an einem für die VAA regional bedeutsamen Ort stattgefunden.
Im Rahmen einer flächendeckenden landesweiten Präsenz möchte die VAA allen Mitgliedern in den einzelnen Regionen die Möglichkeit geben,

an den berufspolitisch bedeutenden Jahreshauptversammlungen teilzunehmen. Als Versammlungsstätte diente in diesem Jahr als Tagungsort das Museum - MARTa im ostwestfälischen Herford. Bisher war uns nicht bekannt, dass hier in besonderen Räumlichkeiten mit entsprechender Gastronomie exzellent getagt werden kann. Hier gilt der besondere Dank an unseren Hauptgeschäftsführer Franz Ahler aus Vreden, der die Organisation zum wiederholten Mal übernommen hat.

Der VAA- Vorsitzende Klaus Brüggenolte konnte neben der überaus grossen Anzahl von Mitgliedern erfreulicherweise vermehrt junge äusserst interessierte Neueinsteiger und Neueinsteigerinnen begrüssen.

Vorgetragen wurde der Jahresbericht aus Vorstand, Arbeitskreisen und Öffentlichkeitsarbeit, sowie interessante berufspolitische Themen aus Land und Bund. Ein besonderes Gewicht nahm die aktuelle bundesweite Diskussion um die Versorgungswerke ein. Besitzansprüche werden unter besonderen Voraussetzungen in Frage gestellt und der Zugang für Neueinsteiger könnte erschwert werden.

Ein besonderes Thema war das für die VAA überaus erfreuliche Ergebnis der Kammerwahlen 2015. Bekanntlich hatte hier die VAA von allen angetretenen Listen und Verbänden den höchsten Zuwachs erzielt. Somit wird die VAA weiterhin als drittstärkste Fraktion die Angestellteninteressen entsprechend vertreten. In der Fachrichtung Innenarchitektur konnten erstmalig zwei Mitglieder in der Vertreterversammlung und dem entsprechenden Ausschuss platziert werden. Somit ist die VAA nun insgesamt mit 31 Abgeordneten in der Vertreterversammlung und zwei Personen im AKNW – Vorstand vertreten. Unsere Kollegin Gabriele Brand erhielt einen Platz als beratendes Mitglied im Ausschuss Stadtplanung. Der Angestelltensitz im Präsidium der AKNW erfolgt weiterhin durch unseren Vorsitzenden Klaus Brüggenolte, der durch ein entsprechendes Wahlergebnis von den 201 Delegierten in der VVS bestätigt wurde.

Unter dem Thema und der VAA-Aktionsreihe „VAA ON TOUR“ konnten bisher interessante fachspezifische Architekturführungen u.a. der in der Bauphasenendstufe befindlichen Kölner Oper, organisiert durch unseren Kollegen Clemens Rahmel, den zahlreich erschienenden Interessenten präsentiert werden. Aufgrund der hohen Anmeldezahlen mussten hier zwei Führungen angesetzt werden. Besonderen Umständen ist es zu verdanken, dass die unter besonderer Fachkunde erfolgten Führungen noch erfolgen konnten, denn bereits kurze Zeit später wurde an diesem Projekt bekanntlich ein Baustopp verhängt.

Während einer längeren Sitzungspause fand die Besichtigung des Museums Marta, Museum für zeitgenössische Kunst mit Verbindungen zu Design und Architektur, statt. Das Gebäude wurde in den Jahren 2001 bis 2005 mit einem Kostenvolumen von rd. 30 Millionen Euro erbaut. Die Planung oblag dem Architekten Frank O. Gehry.

Der Vorstand der VAA hat es sich seit Jahren zur Pflicht gemacht, entsprechende Besichtigungen an markanten Punkten in die Tagungen zu integrieren.

Mit Dank an alle Teilnehmenden sowie dem Hinweis im nächsten Jahr wiederum einen besonderen Tagungsort zu wählen, konnte die Mitgliederjahreshauptversammlung von unserem Vorsitzenden erfolgreich beendet werden.

VAA / K.B.
Foto: (c) Eric Wollesen

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Inselkongress 2016 auf Usedom

K. Brüggenolte, J. Düchting, D. Schlüter, E. Wollesen (v.l.)

Unser Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr in NRW Michael Groschek begrüßte bei herrlich sonnigem Ostseewetter

über 200 Teilnehmer des Architekturkongresses der AKNW 2016 auf der Insel Usedom


Foto: E.Wollesen VAA

mit einem Feuerwerk an Impulsen für den weiteren kreativen Umgang mit dem Thema des maßstäblichen und kostengünstigen Wohnungsbaus. Abgeleitet von hervorragenden Beispielen des Wohnungsbau aus Wien forderte er die Anwesenden u.a. auf, Europa als Fundus und Schatzkammer zugleich zu begreifen und neue Feiräume zu erobern für ein schnelleres und auch experimentelles Bauen, auch unter Einbeziehung neuer Mieterfreundlicher Finanzierungsmodelle.

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Antrag an die VVS: Freistellung für Angestellte im Ehrenamt

In den Jahren seit Gründung unserer Architektenkammer ist der Arbeitsanfall auch hier kontinuierlich gestiegen, sowohl für die hauptamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung als auch für die Mitglieder der Vertreterversammlung und der Ausschüsse, die ehrenamtlich tätig sind.

Die Mitarbeit in den vielen Gremien, Institutionen und gesetzgeberischen Initiativen, die damit befasst sind, Vorschriften beim Bauen zu ändern oder neue Vorschriften zu verfassen, sind unabdingbar. Dies unter anderem deshalb, um Baukultur und Städtebau in eine positive Richtung zu lenken. In den verschiedenen gesetzgeberischen Arbeitsgruppen gilt es, das Sinn volle und Machbare zu erhalten und zu unterstützen. Die Mitglieder der Vertreterversammlung sind in der Regel neben ihrem Beruf ehrenamtlich tätig. Die in einem Angestelltenverhältnis befindlichen Kolleginnen und Kollegen berichten immer wieder von Schwierigkeiten mit ihrem Arbeitgeber, wenn es um die Freistellung (unentgeltlich oder durch Zeitausgleich) für ihre Kammerarbeit geht. Es handelt sich hier also nicht um eine bezahlte Freistellung. Mitglieder in Kommunalparlamenten werden jedoch im Gegensatz hierzu gemäß § 44 GO für ihre Tätigkeit in diesen Parlamenten freigestellt. Die Architektenkammer ist eine Institution des öffentlichen Rechts und muss deshalb in diesem Punkt den Kommunalparlamenten gleichgestellt werden. Wir werden im Sinne unserer Mitglieder auf den Gesetzgeber NRW zugehen, um mit Nachdruck eine gesetzliche Regelung zu erreichen, nach der auch Angestellte und Beamte ihrer Tätigkeit in den Gremien der Architektenkammer ohne Einschränkung nachgehen können. Die Vereinigung Angestellter Architekten VAA hat bereits im letzten Jahr einen entsprechenden Antrag an die Vertreterversammlung gerichtet. Dieses Thema werden wir im Interesse aller Angestellten und Beamtem weiterhin verfolgen.

VAA / J.M.

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Vertreterversammlung in Münster

Vertreterversammlung in Münster

Am Samstag, 29. Oktober 2016 findet in Münster die Vertreterversammlung der Architektenkammer NW statt. Sie ist das höchste Gremium der Mitglieder, dort können  berufspolitische Anträge jedweder Art von den Verbänden gestellt werden.

Die Versammlung stimmt darüber mehrheitlich ab, ob beispielsweise Arbeitsaufträge an die Ausschüsse erteilt oder der Vorstand sich mit der Landesregierung bzgl. bestimmter Thematiken in Verbindung setzen soll.

Am Vortag der VVS findet das sogenannte Kollegengruppentreffen der VAA statt, bei dem u. a. vorgesehene Anträge im Vorfeld diskutiert werden um eine interne Meinungsbildung zu erhalten. In der Regel kommen die Vorschläge zu den Anträgen von den gewählten KandidatInnen, aber warum nicht auch vom nicht gewählten Mitglied der VAA?

Schreiben Sie oder sagen Sie uns Ihr Anliegen, was von unserer Kammer betrieben werden soll. Wird daraus erst ein durch die KandidatInnen der VVS gewählter Arbeitsauftrag, so ist auch definitiv ein begründetes Ergebnis zu erwarten. Im Protokoll der VVS wird der Antrag sowie das spätere Ergebnis festgehalten.

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Klaus Brüggenolte im Amt bestätigt

Wir gratulieren unserem VAA Vorsitzenden, Klaus Brüggenolte, der auf der XI. Vertreterversammlung der AKNW mit überragender Mehrheit wieder zum Vizepräsidenten der Architektenkammer gewählt wurde.

Dankesurkunden auf der VVS 2016 verliehen

Unser Kollege Architekt VAA Dipl.-Ing Helmut Baehr wurde auf der VVS 2016 von Kammerpräsident Ernst Uhing für die 40-jährige Tätigkeit,

die beiden Kollegen Eckhard Ebert (1.v.l.) und Clemens Rahmel (5.v.l.) wurden für die 32-jährige Tätigkeit in der Vertreterversammlung der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen und den ehrenamtlichen Einsatz für die nordrhein-westfälischen Architektinnen und Architekten mit einer Dankesurkunde geehrt.

Fotos: © Christof Rose / Architektenkammer NRW

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