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Klausurtagung der Mitglieder am 30.09.2017 in Dortmund

Die KollegInnen diskutieren in Dortmund, ein Gruppenbild

Um unsere Kollegengruppe der VAA etwas intensiver auf die demnächst stattfindende Vertreterversammlung der Architektenkammer in Düsseldorf einzustimmen, kam von den KollegInnen der Gedanke auf, sich im Vorfeld für einen Samstag zu treffen und zu diskutieren. Vorher findet zwar am Freitag vor der VVS obligatorisch eine Kollegengruppensitzung statt, jedoch ist erfahrungsgemäß die Zeit dort eher knapp bemessen um Anträge vorzubereiten oder über die anstehende Tagesordnung zu diskutieren.

Dieses konnte diesmal ohne den bekannten Zeitdruck geschehen, so dass ohne strenge Tagesordnung viele Wortmeldungen einen äußerst interessanten Tagesablauf mit sich brachten. Zum Teil wurden dargestellte Gedanken sehr kontrovers besprochen, was allerdings auch optimale Ergebnisse ergab. Anträge, bei denen kein gemeinsames Ergebnis erzielt wurden, werden dann schließlich in der kompletten Kollegengruppe endbesprochen und verabschiedet. Dann werden wir schließlich sehen, welche Anträge in der VVS seitens der VAA gestellt werden.

Außerdem gibt es immer wieder mal Verschiebungen bei den Sitzen in den Ausschüssen der AKNW, wenn KollegInnen aus verschiedensten Gründen nicht mehr mitarbeiten können.  Auch zu dieser Thematik konnten pragmatische Alternativen aufgezeigt werden, so dass eine weitere lückenlose Teilnahme der VAA in den Gremien gewährleistet ist. Die Möglichkeiten der Teilnahme an den Ausschusssitzungen werden durch den Vorstand mit den abwesenden KollegInnen im persönlichen Gespräch endabgestimmt.

Ein weiterer Themenkreis war die mittelfristige Zukunft der VAA. Unsere Vorstandswahlen stehen im März nächsten Jahres an, so dass bereits jetzt über weitere Perspektiven lebhaft diskutiert wurde. Neben einer Verjüngung des Vorstandes war auch eine weibliche Besetzung innerhalb des Vorstandes ein wichtiges Thema. Einige Möglichkeiten wurden angesprochen mit dem Ziel, das noch verbleibende halbe Jahr zu nutzen, um sich persönlich Gedanken darüber zu machen.

Insgesamt herrschte die einhellige Meinung, dass solch eine Klausurtagung einen Mehrgewinn zu den ansonsten stattfindenden Veranstaltungen ermöglicht. Die Diskussionen untereinander waren locker, jedoch immer sachgerecht und zielführend. Eine Wiederholung dieser Art sollte im nächsten Jahr eingeplant werden - dies war die mehrheitliche Meinung der anwesenden Kollegengruppenmitglieder. Da es den ganzen Tag regnete, fiel es den Teilnehmern leicht, auf einen freien Samstag zu verzichten!

Dortmund, Sep 17, JH

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Klaus Brüggenolte im Amt bestätigt

Wir gratulieren unserem VAA Vorsitzenden, Klaus Brüggenolte, der auf der XI. Vertreterversammlung der AKNW mit überragender Mehrheit wieder zum Vizepräsidenten der Architektenkammer gewählt wurde.

Hände weg von unserem Versorgungswerk !

Hände weg von unserem Versorgungswerk !

Wir verfolgen und unterstützen aktuelle Bemühungen unserer angestellten KollegInnen bei anstehenden Anträgen zur Befreiung von der Deutschen Rentenversicherung

zugunsten des Versorgungswerkes der AKNW, beispielsweise nach Stellenwechsel. Wir können Ihnen auf Nachfrage im Einzelfall schriftliche Beispiele herausgeben, die bereits zum Erfolg geführt haben.

Dies soll und kann keine Garantie für eine Anerkennung sein, ebenso sind wir nicht in der Lage, eine Rechtsberatung zu geben. Allerdings möchten wir Betroffenen helfen, wo wir nur können - warum sollte jeder alleine bei Null anfangen, wo es doch schon gute und erfolgreiche Beispiele gibt.

Rufen Sie unsere Geschäftsstelle an - Angestellte helfen Angestellten!

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Baustelle Bühnen der Stadt Köln - die zweite

VAA on Tour - Baustelle Bühnen der Stadt Köln

Mit dem Angebot einer Baustellenführung für VAA-Mitglieder und interessierten angestellten Architekten aus Köln hatte die VAA wohl eine "Marktlücke" getroffen. Bei der ersten Ankündigung war die Tour bereits nach kurzer Zeit weit überbucht, so dass nur die Maximalzahl teilnehmen konnte und den anderen leider abgeschrieben werden musste!

Also wurde unbürokratisch ein zusätzlicher Termin mit der Bauleitung vereinbart, der dann auch kurze Zeit später stattfand - wiederum komplett ausgebucht! Besonders interessant war, dass diesmal nur zwei VAA-Mitglieder dabei waren, ansonsten alles interessierte angestellte KollegInnen aus Köln, mit denen man auch zwischendurch in so manches Fachgespräch kam.

Nach kurzweiligen zwei Stunden war sich die Gruppe einig - es hatte sich gelohnt, die Gelegenheit den umgebauten Kulturtempel inmitten der Stadt Köln rund vier Monate vor der ersten offiziellen Eröffnung fachkundig bis in das Tiefgeschoss zu besichtigen. Einige Einsichten werden dem zukünftigen Besucher verwehrt bleiben. Wer hat dann schon beispielsweise Einblick in die aufwändige Bühnenkonstruktion, die viele Meter tief und auch hoch in den Bühnenturm ragt?

Die KollegInnen werden sodann auch zukünftig einen regelmäßigen Blick auf die Homepage der VAA werfen, denn es soll nicht die letzte "VAA-on-tour" gewesen sein!

J.H., VAA

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Kühle Köpfe auf heißer Baustelle

VAA-Mitglieder in der Baustelle der Oper Köln

Die Sommertour der Vereinigung angestellter Architekten war wieder ein Highlight, an dem viele Kolleginnen und Kollegen Interesse zeigten. Wir hatten zur Besichtigung der Baustelle der Kölner Oper geladen, konnten leider aber nicht alle Anmeldungen berücksichtigen. In der sommerlichen Hitze war es ein informativer, spannender und auch überraschender Rundgang durch eine Großbaustelle, deren Baufortschritt den angekündigten Eröffnungstermin Anfang November bereits zu diesem Zeitpunkt äußerst ambitioniert erscheinen ließ.

Wie sich nun gezeigt hat, ist der Termin auch nicht einhaltbar. Unsere Gruppe wurde durch Reinhard Beuth geführt, den Leiter der Öffentlichkeitsarbeit zur Sanierung der Oper, so dass wir nicht nur über den städtebaulichen und kommunalpolitischen Rahmen, sondern im Detail auch über architektonische und bauliche Fragen unterrichtet wurden. Die alte Kölner Oper am Rudolfplatz war im Krieg zerstört worden. Die Stadt Köln wollte bewusst einen repräsentativen Komplex von Oper und Schauspielhaus mitten in der Stadt am Offenbachplatz errichten, um, wie es der damalige Stadtplaner Schwarz formulierte, die notwendige „Strahlungskraft“ für die Wiederbelebung der zerstörten Innenstadt zu einer „Hochstadt mit metropolitaner Bedeutung“ zu erreichen. Der von Wilhelm Riphahn als Bekenntnis zur Moderne entworfene Bau mit seinen markanten Bühnentürmen verfügte zunächst im Eröffnungsjahr 1957 über eine Rohbeton-Fassade, die später komplett weiß gestrichen wurde. Da die Überdeckung der Armierung jedoch nicht den heutigen Ansprüchen genügte, musste die Fassade im Zuge der Sanierung ausgebessert und gestrahlt werden, um ihr wieder das ursprüngliche Aussehen zu verleihen. Als Hommage an den Architekten Wilhelm Riphahn soll der Originalzustand nun beibehalten werden.

Baustelle der Oper in Köln

Die Sanierung des Komplexes war Gegenstand verschiedener Machbarkeitsstudien und Wettbewerbe. Im Ergebnis wurde zwar ein funktional erweiterter Neubau des Schauspielhauses geplant, es wurden aber die gesetzten finanziellen Grenzen deutlich gesprengt. Nach einer erneuten Überplanung und der Entscheidung, vom Abriss des Schauspielhauses Abstand zu nehmen, beschloss der Rat 2011 die Vergabe der Sanierung mit einem Kostenlimit von 253 Mio. Euro an die Architekten HPP in Kooperation mit der Planungsgesell schaft Daberto, die seit Juni 2012 nun bauen. Die Sanierung eines Gebäudes aus den 1950er Jahren birgt immer Überraschun gen – auf der Kostenseite und hinsichtlich des Ziels, die Architektursprache von damals mit heutigen Mitteln zu erhalten.

Die zu erkennende Kostensteigerung von zehn Prozent sei zum Teil der vierprozentigen Steigerung des Baupreisindex und der sechs- prozentigen Abwertung des Euro geschuldet. So musste z. B. in Abschnitten die Gründung ertüchtigt werden. Energetische, spezielle akustische und lichttechnische Fragen bis zur Installation aktueller Bühnentechnik und -logistik stellten die Planer vor große Herausforderungen. Dabei galt es, die Restaurierung architektonischer Details zu erreichen und auch dem Ziel der Barrierefreiheit gerecht zu werden. Es mussten neben Oper und dem Schauspielhaus Bühnen für das kleinere neue Haus des Schauspiel, eine Kinderoper und eine Reihe von Probebühnen berücksichtigt werden, dazu gehobene Ansprüche für die Künstler, Werkstätten, die Verwaltung und eine neue Anlieferung. Raum dafür gab der ehemalige Betriebshof her, der mehrgeschossig in der Tiefe und dreigeschossig in der Höhe genutzt wurde.

Für diese Planung braucht es nicht nur qualifizierte Architekten und Fachingenieure, sondern auch – und das ist heute nicht einfach zu lösen – die entsprechende Qualifikation und zeitliche Kapazität auf Seiten des Handwerks. Gerade in der zeitlichen Realisierung der Gebäudetechnik liegen die Probleme, dies betrifft die Klimaanlage, Belüftung, Strom- sowie Wasserleitungen und etwa den Brandschutz. Grund hierfür sei der Mangel an Fachkräften. Reinhard Beuth wies auf die Lüftungsanlage hin, die für alle Teile des Gebäudes geplant sei, weshalb die für Anfang November geplante Eröffnung von Oper und Schauspielhaus schon problematisch sei. Der Rundgang durch die Häuser war beeindruckend und die Berichte von Reinhard Beuth zu den unterschiedlichen Nutzungsclustern ließen ahnen, wie hochkomplex die Planung eines solchen Kulturbaus insbesondere dann sein kann, wenn sie sich in einem historischen Kontext bewegt.

Faszinierende Einblicke in die Technik der Opernbühne: Vom Boden der Unterbühne bis hoch zum obersten Deckenpunkt sind es 50 Meter, die Bühne ist dreh- und neigbar, Neben- und Hinterbühne geben Raum für den flexiblen Betrieb. Fahrstühle sichern den Transport der Kulissen von der Anlieferung durch den Keller. Im Zuschauerraum wird durch die Veränderung der Wandverkleidung an der Akustik gefeilt. In wenigen Monate sollten die Opernbesucher die Pracht der 1950er Jahre erleben können. Messing sollte funkeln, kein darübergestrichenes Weiß den Gestaltungswillen des Architekten durchkreuzen, die schmeichelnden Handläufe, unprätentiös, erhalten geblieben. Die Technik im Hintergrund sollte diese Oper zum „Illusionspalast“ werden lassen. Der Traum des Architekten wird Realität – leider aber wohl erst in nicht absehbarer Zeit. Diese Reise durch eine eigene Welt war spannend und zu kurz, es gab noch viele offene Fragen. Unser herzlicher Dank an dieser Stelle gilt der profunden Führung durch Reinhard Beuth. 

E.W., VAA

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Neues architektonisches Highlight in Sydney

Neues architektonisches  Highlight in Sydney

Frank O. Gehry, wer kennt diesen berühmtem Namen nicht. Der kanadische Architekt gehört zu den namhaftesten Gegenwartsarchitekten und zu den renommiertesten Vertretern des Dekonstruktivismus.
Seine Gebäudekonstruktionen zeichnen sich durch geradlinige Dissonanzen aus. Ein VAA-Vorstandsmitglied hat das erste, soeben fertiggestellte Projekt von Frank O. Gehry in Australien im Rahmen einer Studienreise besichtigt.

Das Gebäude wurde im Februar dieses Jahres an die Technische Universität von Sydney (UTS) übergeben und trägt den Namen des Hauptsponsors Dr. Chau Chak Wing, dessen Sohn an dieser Universität Architektur studiert hat. Eine Bezeichnung für das Gebäude hat sich bereits etabliert,
nachdem der Gouverneur Peter Cosgrove das Gebäude als „die schönsten zerknüllten braunen Papiertüten“ beschrieben hat.

Das elfgeschossige Lehr- und Forschungsgebäude hat zwei Gesichter oder auch Fassadenformen. Auf der einen Seite gewaltige, so genannte„Glas-Scherben“, welche die Umgebung spiegeln; auf der anderen Seite gewellte, zerknüllte Backsteine, in der Anzahl 320 000, welche einzeln versetzt vermauert wurden.
Somit konnte ein imposanter Gesamteindruck geschaffen werden.

Frank O. Gehry selbst nennt einen Baum oder auch ein Baumhaus als Inspiration zu seinem ungewöhnlichen Entwurf. Ein wachsender, lernender Organismus mit vielen Ästen für Gedankenspiele. Auch das konnte unser VAA-Kollege bei seiner Besichtigung sehr gut nachvollziehen.
Mit diesem spektakulären Gebäude hat sich Frank O. Gehry auch in Sydney ein Denkmal gesetzt – und das im Alter von 86 Jahren. Ein Bauwerk, das einen Besuch lohnt.

D.S. / VAA
 

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VAA - on Tour im Juli 2015, Sanierung der Bühnen Köln

Die VAA hat eine weitere Veranstaltung in der beliebten Reihe VAA – on Tour durchgeführt.
 

Wir hatten eingeladen zu einer Besichtigung mit fachkundiger Führung der Baustelle – Sanierung der Bühnen Köln.
Bitte lesen Sie weiter unter der Rubrik VAA - on Tour , dort können Sie auch Bilder betrachten und einem Link zu den Bühnen der Stadt Köln folgen.

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Der „I am an Architect“ Song

VAA in Präsidium und Vorstand vertreten

Die Vertreterversammlung der Architektenkammer fand diesmal am 9.11.2013 in der Landeshauptstadt und dem Sitz der AKNW in Düsseldorf statt. Eine Besonderheit für die VAA war, dass eine Neuwahl des Vizepräsidenten im Bereich Angestellte und Beamte nach krankheitsbedingtem Ausscheiden des bisherigen Amtsinhabers Reiner Fuest zu erfolgen hatte.

Seitens der VAA war unser Kollege Klaus Brüggenolte (61) nominiert worden. Klaus Brüggenolte wurde mit deutlicher Mehrheit zum neuen Vizepräsidenten gewählt. Klaus Brüggenolte ist seit 13 Jahren Mitglied der Vertreterversammlung und gehörte zehn Jahre dem Ausschuss „Wettbewerb und Vergabe“ an. Zudem war er stellvertretender Sprecher des Wettbewerbsbeirates im Regierungsbezirk Arnsberg. Auch in seiner Berufstätigkeit als Leiter des Städtischen Gebäudemanagements der Stadt Lippstadt hat er sich im Laufe der Jahre stets für Gestaltungsqualität u. a. in Form von Wettbewerben (zuletzt im Jahr 2013 bei zwei städtischen Architektenwettbewerben) eingesetzt und diese erfolgreich durchgeführt.

Im Jahr 2010 wurde Klaus Brüggenolte in den Vorstand der AKNW gewählt und übernahm den Vorsitz des Ausschusses Planen und Bauen. Gleichzeitig wurde er Mitglied im Ausschuss Planen und Bauen bei der BAK in Berlin. Zudem wurden ihm diverse Tätigkeiten in Arbeitskreisen und Arbeitsgruppen übertragen. Zum Nachfolger für die bisherigen Funktionen von Klaus Brüggenolte wurde Architekt und Stadtplaner Eric Wollesen (66), ebenfalls aus Lippstadt, von den Delegierten der Vertreterversammlung gewählt. Eric Wollesen ist Mitglied der Vertreterversammlung und war bisher Mitglied des Ausschusses „Haushalt, Finanzen und Beitragswesen“. Diese Funktion übernimmt nach erfolgter Wahl der VAA-Kollege Franz Ahler (64) aus Vreden, der ebenfalls Mitglied der Vertreterversammlung ist und bereits dem Aufsichtsausschuss des Versorgungswerkes der AKNW angehört. Somit kann die VAA ihre berufspolitische Arbeit und Präsenz in den Gremien der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen in Zukunft weiterhin erfolgreich gestalten.

Foto: © Architektenkammer NRW
1/2014 H. Z.
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85. Geburtstag von Hans Zimmermann

Am 1. August 2014 konnte der Ehrenvorsitzende der VAA seinen 85. Geburtstag bei bester Gesundheit feiern. Hans Zimmermann gründete im Jahr 1971 mit seinem damaligen Arbeitskollegen Ernst A. Graef die „Freie Liste Angestellter Architekten“.

Im Jahr 1985 erfolgte eine Veränderung in Form eines eingetragenen Vereins mit der Namensnennung „Vereinigung Angestellter Architekten“, kurz genannt die „VAA“. Somit kann Hans Zimmermann als Gründungsvater der VAA getitelt werden. Die VAA ist seitdem und bis heute der einzige Berufsverband in Deutschland, der auschließlich die Belange der angestellten ArchitektenInnen in den jeweiligen Fachrichtungen wahrnimmt und entsprechend vertritt. Der Leitfaden in Hans Zimmermanns berufspolitischen Wirkens war stets die Solidarität zwischen freischaffenden und angestellten ArchitektenInnen zu fördern und zu pflegen. Weiterhin setzte er sich besonders für Themen wie zum Beispiel die Verbesserung von Arbeitsbedingungen, Arbeitsverträge für Alle, Freistellung für Fort- und Weiterbildung, Urheberbenennungsrecht sowie Sicherung des Berufsstandes ein. Hans Zimmermann war seit Gründung der AKNW bis 2011 Mitglied der Vertreterversammlung. In dieser Zeit war er unter anderem Mitglied des Vorstandes, leitete den Ausschuss „Informatik und Datenverarbeitung“ und engagierte sich im Verwaltungsausschuss des Versorgungswerkes der AKNW. Auch innerhalb der VAA hat er eine Vielzahl von Tätigkeiten übernommen. So führte Hans Zimmermann lange Zeit die Geschäftsstelle in Wuppertal, hat sich mit aller Kraft und guten Ideen bei den jeweiligen Wahlen zur Vertreterversammlung eingebracht, sowie Veranstaltungen und Seminare an Hochschulen und Besichtigungen interessanter Bauwerke und Ausstellungen organisiert. Dabei hat ihm sein koziliantes offenes Wesen, sein stets wacher Geist und seine Fähigkeit Menschen zu motivieren, viel Anerkennung und Lob, auch KollegenInnen der jüngeren Generation, eingebracht. Jeder, der ihm begegnet ist, profitierte von seiner Menschlichkeit, hat ihn aber auch als Verteidiger seiner Thesen erlebt, die er für sich als Maxime erkannt hat. So hat sich Hans Zimmermann auch bei Vertretern anderer Architektenverbände große Anerkennung geschaffen. Aufgrund seines über 20 Jahre andauernden berufspolitischen Engagements erhielt Hans Zimmermann am 29. April 1993 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Im Jahr 1999 wurde ihm die Würde des Ehrenvorsitzenden der VAA erteilt. Seine weitreichende berufspolitische Erfahrung und aktive Mitarbeit in der VAA wird äusserst geschätzt und immer noch entsprechend in Anspruch genommen. Der Vorstand und die Mitglieder der VAA wünschen sich, das Hans Zimmermann uns noch lange Zeit in dieser Form begleiten wird.

2.8.2014, K. B.
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