Aktuelles

Mehr als ein Sommerfest

Impressionen vom Sommerfest 2022 der AKNW

Das Sommerfest der Architektenkammer in  der herrlichen Düsseldorfer Rheinterrasse mit Kollegen und Freunden, bei traditionell gutem Wetter, Sonnenuntergang, guten Gesprächen, Musik und Verpflegung war immer etwas Besonderes - 

- etwas alle Mitglieder Verbindendes und Verlässliches, auf das man sich schon lang vorher freute. Es war fast schon Teil der Kammer-Genetik und quasi mit der Aufnahme mitgebucht – undenkbar, dass es mal ausfallen könnte. Und doch passierte es. 

Umso größer das Echo in gelöster Stimmung nach zwei Jahren geduldiger Zurückgezogenheit - ahnend, dass wir diesen Moment des Wiedersehens festhalten müssen und dankbar dafür, dass dies Fest überhaupt stattfinden konnte. Auch die Kolleginnen und Kollegen der VAA trafen sich wie gewohnt auf der mit Platanen bepflanzten Außenterrasse und genossen lange die stimmungsvolle Atmosphäre hoch über dem Rhein. 

Die fast 100 Jahre alte Rheinterrasse ist zusammen mit Tonhalle und Ehrenhof Bestandteil eines bemerkenswerten, expressionistischen Gebäude- und Gartenensembles auf der östlichen Rheinseite. Hier zeigt der Backsteinexpressionismus im Äußeren wie im Inneren der Gebäude beindruckend seine  skulpturale Ornamentik. Schon dieser Besuch ist lohnenswert.

Erst spät abends ging man auseinander in der Hoffnung auf ein Wiedersehen am gleichen Ort, zur gleichen Zeit mit den gleichen und weiteren tollen Menschen - nur ein Jahr später. Architekt*innen und Planer*innen  brauchen, wie sich zeigte, den Dialog auch in ganz großer Runde -  gern beim kleinen Bier wieder an diesem wundervollen Ort. Vor allem um in diesen besonderen Zeiten den Zusammenhalt zu stärken, den Austausch zu fördern und die Zukunft neu zu denken.
G.B.

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Termin Mitgliederversammlung 2022

Mitgliederversammlung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

vor einiger Zeit hatten wir Ihnen mitgeteilt, dass aufgrund der anhaltenden Pandemie sowie Terminkollision unsere Mitgliederversammlung verschoben werden muss, geplant war dies noch vor den Sommerferien.

Nun hat der Vorstand der AKNW in seiner letzten Sitzung beschlossen, berufspolitische Anträge zur Vertreterversammlung von allen Verbänden rechtzeitig einzureichen sind, damit diese von der Geschäftsstelle gesichtet und mit ausreichender Zeit bearbeitet werden können. Die bisherige Praxis hatte im letzten Jahroffensichtlich zu erheblichen Irritationen geführt.

Die neue Sachlage hat der Vorstand der VAA eingehend diskutiert und nunmehr beschlossen, Anträge in der Vertreterversammlung der AKNW aus unseren Reihen in der VAA-MGV zu behandeln, da hier i.d.R. alle VVS-Mitglieder anwesend sind. Lassen Sie uns diesen Versuch starten und dessen Praktikabilität testen. 

Somit wird unsere MGV erstmalig nicht mehr vor der Sommerpause, sondern am 

 

Samstag, 10. September 2022, in Oberhausen

 

stattfinden. Bitte planen Sie diesen Termin schon mal ein.

Demnächst möchten wir unsere berufspolitischen Stammtische wieder aktivieren, welche möglichst Mitgliedernah in verschiedenen NRW-Regionen stattfinden werden. Beginnen wollen wir im Mai in Düsseldorf. Eingeladen werden alle Mitglieder, welche in akzeptabler Nähe ihren Wohnort oder Arbeitsplatz besitzen. Die Anfrage wird per Doodle erfolgen.

Hinweisen möchte ich schon jetzt auf das Sommerfest der AKNW am 23.06.2022 in den Rheinterrassen in Düsseldorf, bei dem wir uns in möglichst großem Kreis und lockerer Atmosphäre austauschen können.

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VAA-on-tour: Soester Wiesenkirche mit Museum, Turmauffahrt und Dombauhütte

Foto: (C) Michael Krämer Genehmigung siehe unten

In diesem Jahr kann endlich wieder eine VAA-on-tour-Veranstaltung stattfinden! Die VAA Vereinigung Angestellter ArchitektInnen hat in der Vergangenheit dabei gern auf ...

... aktuelles oder historisches Baugeschehen zurückgegriffen wie die Besichtigungen der neuen Moschee Köln, der Krefelder Bauhausvillen oder der Essener Margarethenhöhe. In diesem Jahr steht ein weiteres architektonisches Highlight auf dem Plan, und zwar der Besuch der 700 Jahre alten Kirche St. Maria zur Wiese im westfälischen Soest. Vorgesehen ist unter fachkundiger Führung der zwei Steinmetzmeister Stefan Stubenhofer und Markus Schulze die Besichtigung des Kirchenraums, des Museums, des Kirchturms und der Dombauhütte.

Als Ausdruck des hanseatischen Bürgertums im Mittelalter prägt die mächtige, gotische Hallenkirche mit der weithin sichtbaren Doppelturmanlage, den hohen Fensteröffnungen und den filigran gearbeiteten, schlanken Pfeilern nach wie vor den Norden der historischen Altstadt. Ein wahrhaft prächtiges Juwel gotischer Kirchenbaukunst mit einzigartigem, grünem Mergelkalkstein und vielen Überraschungen der Kunstgeschichte. So beherbergt der lichtdurchflutete Innenraum unter weit gespannter Wölbung die brillant restaurierten, mittelalterlichen Kirchenfenster u.a. mit dem berühmten Westfälischen Abendmahl, weiter den dreiflügeligen Hauptaltar des Meisters Conrad von Soest, den Marienaltar, ein englisches Alabasterrelief aus dem 14. Jahrhundert und die Statue der Westfälischen Madonna. Die berühmteste der westfälischen Hallenkirchen ist ein Gesamtkunstwerk, das bezaubert und eine Besichtigung lohnt. 

Leider ist sie jedoch auch vielen Umwelteinflüssen ausgesetzt, die den Stein verwittern lassen, die Statik bedrohen und die Substanz gefährden, so dass eine aufwändige, kostspielige Dauerbaustelle erforderlich ist. Bei der Besichtigung der Kirche, des Turms, des Museums und der Werkstatt sollen all diese Facetten betrachtet werden. Die VAA würde sich freuen, Mitgliedern, Freunden und Interessierten diese Thematik näher bringen zu dürfen, denn es geht um die Schönheit der Kirchenbaukunst und den Erhalt dieses einmaligen, kulturellen Erbes für die Nachwelt. 

Für Mitglieder und Gäste der VAA wird vor Ort eine Spende für den Restaurierungsbedarf der Wiesenkirche von 20 €/ p.P. eingesammelt. Anmeldungen für die Besichtigung und das anschließende, gesellige Beisammensein werden erbeten bis zum 12.08.22. unter „info@vaa-nrw.de“. 

Das Treffen zur Besichtigung ist am Samstag, den 20.08.2022, 13.30h vor dem Südportal der Wiesenkirche, Wiesenstr. 26. Die Führung dauert 3 Stunden und findet in 2 Gruppen statt. Anschließend besteht in der historischen Altstadt in sommerlicher Atmosphäre die Möglichkeit zum kollegialen Austausch mit geselligem Ausklang.

GB
Foto: (C) Michael Krämer Genehmigung

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Emscher-Umbau: von der Quelle bis zur Mündung ein Gewinn für das Revier

Die renaturierte Emscher im Bereich des ehemaligen Hoesch-Geländes, in enger Nachbarschaft zum heutigen Phoenix-See in Dortmund-Hörde

Der Osterspaziergang am Emscherquellhof in Holzwickede, wo die Emscher erstmals das Licht erblickt, war Auslöser, sich der Emscher-Renaturierung und einer damit verbundenen, technischen Meisterleistung zu erinnern. Das damalige - und anlässlich der Bundesgartenschau ...

.. im Westfalenpark Dortmund 1991 beschlossene -  Versprechen der Emschergenossenschaft, den Menschen des Ruhrgebietes ihren Fluss und ihre Landschaft zurück zu geben, führt seitdem in langjähriger Pionierarbeit dazu, eine ehemals von Schwerindustrie und Bergbau geprägte Region im Bereich der Emscher ökologisch und abwassertechnisch für die Zukunft umzubauen und aus einem schmuddeligen Kanal, im Volksmund Köttelbecke, eine ursprüngliche Flusslandschaft und ein sauberes Gewässersystem zu machen.  

Die Industrialisierung des Ruhrgebietes hatte seinerzeit das Gesicht der Emscher verändert: die Montanindustrie machte eine offene, oberirdische Abwasserführung notwendig, da die bergbaubedingten Bergsenkungen bei unterirdischer Kanalisation die Rohre zerstört hätten, was dann zu einem oberirdischen, für Mensch und Tier nicht immer ungefährlichen Abwasserkanal zwischen Dortmund und Dinslaken führte. 

Heute - nach Beendigung der industriellen Phase - hat sich das Gesicht der Emscher erneut geändert: sie fließt wieder - von Betonhalbschalen und Abwässern befreit -  in einem grünen Bett fast wie vor 150 Jahren mäandernd durch das Revier, mit neuen Rückzugsgebieten für Tiere und Pflanzen. Das unterirdische Gewässersystem mit über 400 km Länge und mehreren Pumpwerken ersetzt die ehemals offene Abwasserführung. Ein durch Klimawandel und  die enorme Siedlungsdichte bedingter, moderner Hochwasserschutz sorgt für die Sicherheit der Bevölkerung.


Zulauf des Hörder Bachs in die Emscher nordwestlich des alten Hoesch-Magazins, einem heute denkmalgeschützten Wohnhaus mit rd. 50 WE  (Foto: Privat)

Der Umbau des Emschersystems mit 300 Teilprojekten – zum großen Teil unbemerkt von der Öffentlichkeit realisiert - ist das größte, wasserwirtschaftliche Infrastrukturprojekt Europas, wovon Mensch und Natur profitieren. Begleitend wurden städtebauliche, freiraumplanerische und architektonische Projekte entwickelt und erschlossen wie das in Oberhausen errichtete, größte Pumpwerk Deutschlands mit 44 m Tiefe und 50 m Durchmesser, der Berne-Park in Bottrop (vom Klärwerk zum Naherholungsgebiet), der Phoenix-See in Dortmund  (von der Stahlproduktion zum Wohn-, Arbeits- und Freizeitstandort) oder die behutsame Restaurierung des bewirtschafteten Emscherquellhofs.


Emscherquellhof in Holzwickede mit Emscherquelle​ (Foto: Privat)

Die nunmehr blaue Emscher ist ein großartiger Beitrag zur Verbesserung der ökologischen Situation, der urbanen Lebensqualität sowie der Freizeit- und Touristikgestaltung im Ruhrgebiet. Der genius loci vom Emscherquellhof kann wieder belebend auf das Revier einwirken und es empfiehlt sich, all die verschiedenen Abschnitte der Emscher offenen Auges zu besuchen.
G.B.

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Mit den Bürgern planen

Dortmunder U Turm

Beim morgendlichen Blick in die Zeitung fallen regelmäßig Einladungen zu kommunalen Bürgerversammlungen ins Auge, die bekanntlich das Ziel verfolgen, Anwohnern und interessierten Bürgern notwendige und geplante Veränderungen

im städtischen Wohnumfeld vorzustellen und zu diskutieren - wie Bebauungsplanentwürfe, Stadtteilrahmen-, Verkehrs-, Freiflächenpläne, öffentliche oder private Baumaßnahmen. Das ist eine spannende Angelegenheit – müssen doch in diesem Zusammenhang Behörden klug abwägen, Investoren vielleicht ihre Ziele überdenken oder Bürger mit den Folgen der Planung zurechtkommen. Spätestens mit der Planvorstellung beginnt dann auch die kontroverse Diskussion, wobei idealerweise alle Seiten – Bürger, Behörden, Investoren – im Planungsprozess aufeinander zugehen und als Ergebnis behördlicher Abwägung ein common sense gefunden wurde - lebendige Demokratie eben, bottom-up statt top-down.  

Bürgerbeteiligung ist lt. Baugesetzbuch in Deutschland bei raumbedeutsamen Planungen vorgeschrieben, um damit den Bürgern Gelegenheit zu geben, städtische Planung kennen zu lernen, Anregungen und Bedenken vorzutragen und sich in den planungspolitischen Entscheidungsprozess einzubringen. Auch über den rechtlichen Rahmen hinaus hat sich die Einbeziehung von Anwohnern in früher Planungsphase als sinnvoll erwiesen - sofern die Bürger nicht von selbst initiativ werden -, da Bürgerbeteiligung einen normativen Wert in der Planung darstellt und den Prinzipien der parlamentarischen Demokratie entspricht. Die dialogorientierte Planung hat sich in verschiedensten Formaten - Bürgerforen, Lifechats, Online-Ideenwettbewerbe, Ideensammlungen - etabliert und bewährt, trägt zur Bereicherung der öffentlichen Debatte bei, erhöht dieIdentifizierung der Bewohner, stärkt soziale Zusammenhänge, kann vermittelnd wirken und zur Befriedung von Konflikten und zur Legitimität von Planung beitragen - ist somit von System stabilisierender Wirkung.

Bei der Beteiligung der Bürger an demokratischen Entscheidungs- und Planungsprozessen können sich die Verfahren allerdings auch über Monate bis Jahre erstrecken, über große Zeiträume auf Diskussionsplattformen, in Medien und Versammlungen diskutiert und  scheinbar zerredet werden, auch zum Scheitern des Projektes führen. Unverkennbar sind Planungsprozesse mitunter zäh und mühsam, aber das wird gern in Kauf genommen - sind sie doch Synonym für Bürgernähe, Mitverantwortung und Interessenskollision verschiedener Konfliktparteien auf Augenhöhe, als zentrale Grundlage der Demokratie hoch geschätzt und durch kein anderes System dieser Welt ersetzbar. Erst im Vergleich erkennt man den wahren Wert.
G.B.

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Schwierige Zeiten – köstliche Ideen: Baukunstbuffet begeistert

Man sollte die Ausstellung nach dem Essen besuchen und das schlechte Gewissen hinsichtlich mangelnder Kenntnisse in Architekturgeschichte zu Hause lassen, denn sie ist (appetit-) anregend und macht einfach nur Spaß: das Baukunstarchiv NRW in Dortmund zeigt ...

... in seiner großen Eingangshalle Meisterwerke der Baugeschichte als kulinarisch nachgebaute Köstlichkeiten in Form von bunten Modellen mit Materialien aus Knäckebrot, Eishörnchen, Frischkäse, Bananen oder Lachsfilet und hat sogar - der örtlichen Presse sei Dank - neben der Fachwelt auch eingefleischte Hausfrauen und -männer zu einem Gang in das Baukunstarchiv gelockt. Nun wird zu Hause gebacken, gekocht, modelliert und nebenbei Baugeschichte studiert. Zum Beispiel verbergen sich hinter Installationen aus Champignons oder Honigkuchen mit Waffelschnitten berühmte Bauwerke wie die Kapelle in Ronchamp von Le Corbusier oder das Bügeleisenhaus in New York. Und so lassen neben vielen historischen Kostbarkeiten auch mancherlei Ikonen der Neuzeit die zahlreichen Besucher rätseln bis zum berühmten Aha-Effekt.  

Aber neben dieser vergnüglichen Ausstellung ist das Baukunstarchiv mit seinen großzügigen Räumlichkeiten und dem altehrwürdigen Charme immer ein Besuch wert: zu sehen ist weiter im Gartensaal die aktuelle Ausstellung von Frank Schultze, der die Transformation vom Phoenix-Stahlwerk zum Phoenix-See im Stadtteil Dortmund-Hörde mit einer Vorher-Nachher-Betrachtung über Jahre hinweg jeweils fotografisch festgehalten hat – die Bilder lassen den Betrachter einen Moment inne halten, staunen und reflektieren über den rasanten, erfolgreichen Wandlungsprozess dieser Location vom Industriestandort zur erfolgreichen Wohn-, Arbeits- und Freizeitmeile. 

Im oberen Umgang des Baukunstarchivs – als ehemaliges Landesoberbergamt (1872) selbst prominenter Zeuge des Strukturwandels -  zeigt uns die Dauerausstellung „Impulse“mehr oder weniger bekannte und erhaltene Exemplare zur Baukunst der Industriekultur des Ruhrgebietes. Unter den Themenbereichen Wohnen, Verkehr, Industrie, Wasser und Stadt werden z.B. die Werkssiedlung Eisenheim, das Schiffshebewerk Henrichenburg, die Zeche Zollverein oder das Speicherkraftwerk Herdecke gezeigt. Als Teil unserer eigenen Geschichte und ein Stück Heimatkunde auch unbedingt sehenswert!

Aber nicht nur die Ausstellungen, auch Vorträge, Diskussionsveranstaltungen oder Tagungen lohnen einen Aufenthalt. Aus gutem Grund - besondere Verweilqualität, gute Atmosphäre! - hat die VAA Vereinigung Angestellter Architektinnen und Architekten vor zwei Jahren im Gartensaal erfolgreich ihre Mitgliederversammlung durchgeführt. 

Zurück zum Baukunstbuffet: hier bietet sich eine Möglichkeit den Corona-Blues zu vertreiben, das Weltgeschehen für einen Moment zu vergessen und im Kosmos des Baukunstarchivs Kraft für die kommenden, großen Bauaufgaben zu tanken. - Es fehlte dem Besucher nur die echte Torte, vielleicht auch der Capuccino. Aber nichts ist unmöglich.  
G.B.

 

 

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Freistellung für Kammerarbeit jetzt erstmals gesetzlich abgesichert

Mit der Verabschiedung der Neufassung des Baukammerngesetzes durch den Landtag Nordrhein-Westfalen am 24. November 2021 ist der Anspruch auf Freistellung für die Ausübung berufspolitischer Tätigkeiten gesetzlich verankert worden. Der Gesetzgeber hat damit eine Anregung der AKNW aufgegriffen, die wiederum auf eine Initiative der VAA zurückgeht.

Die VAA hatte in der Vertreterversammlung  2019 beantragt, dass die AKNW in diesem Sinne tätig werden sollte. Für angestellte und beamtete Architektinnen und Architekten greift damit eine ähnliche Regelung für die berufspolitische Mandatstätigkeit, wie dies schon seit langem für die Ausübung von kommunalpolitischen Mandaten gilt. Konkret bedeutet dies: Arbeitgeber müssen angestellten und beamteten Architektinnen und Architekten eine zeitliche Freistellung ohne Vergütung gewähren. Auf Initiative der VAA ist damit ein weiterer wichtiger Schritt zur Gleichberechtigung der abhängig Beschäftigten in der berufspolitischen Vertretung erreicht worden. 

Der Dank der angestellten Kolleginnen und Kollegen geht auch an Büroinhaberinnen und Büroinhaber, die bereits in der Vergangenheit die berufspolitische Arbeit durch Freistellungen ermöglicht und unterstützt haben. Der entsprechende Passus findet sich in § 6 Organe der Baukammern, Absatz 4: „Die Mitglieder der Organe und Ausschüsse sind für die Zeit der Ausübung ihres Mandats von ihrer Verpflichtung zur Arbeit freizustellen. Zur Ausübung des Mandats gehören Tätigkeiten, die mit dem Mandat in unmittelbarem Zusammenhang stehen.“                                 

MK

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Die VAA findet man jetzt auch auf Instagram

die VAA jetzt auch auf Instagram

Ab sofort hat die VAA auch auf Instagram.com einen Auftritt. Er ist erreichbar unter VAANRW.
Der Account wurde erst kürzlich eingerichtet und lebt davon, wenn er von möglichst vielen Usern geteilt wird. Gepflegt wird der Auftritt von unserem Mitglied Sascha Tschorn, der auch gern Inhalte veröffentlicht oder für Rückfragen zur Verfügung steht.

Zur Zeit befinden sich naturgemäß erst wenige Post's auf der Seite, was sich hoffentlich bald ändern wird. Hier kann sich jeder mit Beiträgen und Fotos, die inhaltlich mit der VAA im Zusammenhang stehen, beteiligen.

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