Aktuelles

2020 - Was für ein Jahr

Als dieses Jahr begann, war Corona weit weg - man hatte allenfalls davon gehört -. Die westliche Welt wähnte sich in Sicherheit und verfolgte vorerst weiter aktuelle Themen wie z.B. Klimawandel, Verkehrswende und Wohnungs-bau. Dann kam Corona und veränderte das Leben. Die menschliche Hybris ...

... kam jäh zum Erliegen, Entschleunigung und Einbrüche im privaten und öffentlichen Leben mit Folgen für Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft waren die Folge. Begleitet von einem shut-down und enormen staatlichen Finanzhilfen wurde die sich abzeichnende schwerste Wirtschaftskrise seit dem 2. Weltkrieg jedoch von verantwortlicher Politik und qualifizierter Fachwelt weitgehend souverän gemanagt und von einer disziplinierten Bevölkerung überwiegend mitgetragen.

Neben  grundlegenden Fragen,  inwieweit sich unser Leben nun verändern wird oder mit welchen Auswirkungen im Job und im Baugeschehen zu rechnen ist, gelang es im Sommer trotzdem temporär, ein Stück Normalität zu genießen. Viele machten Urlaub – die meisten davon in Deutschland. Wir Kollegen von der VAA Vereinigung Angestellter Architekten*, Innenarchitekten*, Stadt- und Landschaftsplaner* nutzten die Gelegenheit, im August - noch schnell und zudem erfolgreich - im Dortmunder Baukunstarchiv unsere Mitgliederver-sammlung durchzuführen, nachdem schon die im Mai geplante VAA-on-tour-Veranstaltung zur Soester Wiesenkirche ausfallen musste.

Nun stehen wir leider vor der nächsten Herausforderung, Corona lässt nicht locker. Wenn wir uns fragen, wie in den nächsten Monaten der Alltag gelingt, sind vor allem solidarisches Miteinander, Mäßigung in den Ansprüchen und ein langer Atem wichtige Grundvoraussetzungen und nicht zu vergessen auch kreatives und flexibles Handeln sind gefragt. 

Die Kollegen der VAA möchten sich an dieser Stelle bei den Wählern, die die VAA vor 5 Jahren in die XI. Vertreterversammlung der AKNW gewählt hatten, für ihr Vertrauen bedanken. Es geht weiter, im Dezember 2020 finden die nächsten Wahlen zur XII. Vertreterversammlung statt! Wir freuen uns, wenn Sie uns auch jetzt wieder Ihre Stimme geben. Der Vorstand der VAA wünscht Ihnen eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit und alles Gute für das Neue Jahr. Bleiben Sie gesund !                                                                                           

G.B.

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Erfolgreiche Mitgliederversammlung im Dortmunder Baukunstarchiv

MV 2020 im Baukunstarchiv in Dortmund

Erfolgreiche Mitgliederversammlung im Dortmunder Baukunstarchiv
Die Mitgliederversammlung der VAA Vereinigung Angestellter Architekten - ursprünglich geplant für März dieses Jahres, dann verschoben, aber nicht aufgehoben – konnte doch noch am 08.08. im Gartensaal des Dortmunder Baukunstarchivs (BKA) durchgeführt werden.

Die spannenden Themen auf der Tagesordnung und die lange, Corona-bedingte Abstinenz vom Vereinsleben lockten trotz hoher Außentemperaturen viele Mitglieder in die luftige Location des Baukunstarchivs in der Dortmunder Innenstadt. So kam es in dem weiten Gartensaal bei offenen Flügeltüren zum Park und kühlen Getränken im Eisschrank zu interessanten Vorträgen, Beiträgen und Austausch untereinander.
Nach einer guten Mittagsspeise vor Ort und geselligem Austausch auf der Außenterrasse führte uns der Geschäftsführer des BKA, Markus Lehrmann, nach der Pause mit Vortrag und filmischem Rückblich durch die 150-jährige Geschichte des Gebäudes und anschließend durch die Räumlichkeiten des Archivs. Wir Besucher - Architektinnen, Innenarchitekten, Stadtplanerinnen und Landschaftsplaner aus NRW – staunten nicht schlecht über die große, in so kurzer Zeit bereits zusammengetragene Ansammlung von Schätzen der Baukultur aus Nach- und Vorlässen in Form von Plänen, Modellen, Fotografien und Büchern. Ein wahres Eldorado für historisch Interessierte – gern hätte sich der ein oder andere in der kühlen Bibliothek mit diesem Fundus etwas länger aufgehalten.
Zurück im Gartensaal übergab unser Vorsitzender Klaus Brüggenolte im Namen der VAA Herrn Lehrmann einen Spendenscheck über 500 €, um diesen lebendigen Ort der Baukultur – es finden hier auch ständig Ausstellungen und Veranstaltungen statt – weiter zu fördern. Denn die einzigartige und vorbildhafte Erfolgsgeschichte des BKA - mit dem Impetus Bewahren, Forschen, Ausstellen - bedarf vor allem auch in Krisenzeiten der Unterstützung.
In den Nachmittagsstunden ging es um ein besonderes Thema, nämlich die Vorstellung und Diskussion der Wahlliste mit den Kandidatinnen und Kandidaten der VAA zur XII. Vertreterversammlung der AKNW, da die Wahlperiode der XI. Vertreterversammlung endet. Uns war klar, dass es für viele ein spannendes Thema ist, verbunden mit Engagement und Verantwortung, aber auch Generationenwechsel und Neuanfang. Schlussendlich lag nach konstruktiver Diskussion und klarem Blick-nach-vorn eine gut abgestimmte Wahlliste vor. Das zurückliegende, bisher erfolgreiche Wahljahr gibt eine gute Basis für den Endspurt.
Kein Zweifel – der altehrwürdige Charme, die atmosphärische Dichte und die zukunftsfähigen Entwicklungsmöglichkeiten der Tagungsstätte haben die positive Stimmung auf der Mitgliederversammlung zusätzlich unterstützt. G.B.

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Kurzarbeit auch in Planungsbüros zur Arbeitsplatzsicherung nutzen

(C) Dirk Schlüter

Auch Planungsbüros und das Baugewerbe kämpfen mit den vielschichtigen negativen Auswirkungen der Corona Pandemie. Für Angestellte in Planungsbüros ist genauso wie für Beschäftigte in der Bauwirtschaft das Instrument Kurzarbeit ein gut geeignetes Mittel, um vor Verdienstausfall oder Arbeitslosigkeit geschützt zu sein. Im Bauhaupt- und Baunebengewerbe wurde dieses Instrument bisher nur in einem weit geringeren Maß als in anderen Branchen genutzt. Im Mai erhielten so nur 4,1 % der am Bau Beschäftigten Kurzarbeitergeld, während es im verarbeitenden Gewerbe 31 % der Beschäftigten waren Sicherlich spielt hierbei die gute Auftragslage im Baugewerbe eine entscheidende Rolle.

Kurzarbeit kann bereits von Unternehmen die nur einen Beschäftigten haben genutzt werden und kann beantragt werden, wenn mehr als 10 % der regulären Arbeitszeit infolge der Auswirkungen der Corona Pandemie entfällt. Auch kann Kurzarbeit nur für Teilbereiche eines Büros oder Unternehmens in Anspruch genommen werden. Inwieweit die Nutzung dieses arbeitsplatzsichernden Instruments von Planungsbüros bisher erfolgte und im weiteren Verlauf des Jahres noch erfolgen wird, ist momentan nicht überblickbar. Aufgrund der auch in vielen Planungsbüros vorhandenen guten Auftragslage ist die Notwendigkeit bisher vielleicht nicht gegeben gewesen. Dies könnte sich allerdings im Laufe des Jahres durch Zurückhaltung bei baulichen Investitionsentscheidungen der Privatwirtschaft und eventuell auch der öffentlichen Haushalte verändern. Die VAA wird die weiteren Entwicklungen beobachten und steht Kolleginnen und Kollegen beratend zur Verfügung.

Als eine Auswirkung der Corona Pandemie musste leider auch der im DAB Maiheft angekündigte Besuch der Dombauhütte  der Wiesenkirche in Soest entfallen. Vorgesehen war eine fachkundige Führung unter Leitung der Dombauhütte, die Besichtigung des Kirchenraumes, sowie der Turmbaustelle und der Dombauhütte selbst. Aufgeschoben ist in diesem Falle aber auch nicht aufgehoben: die Besichtigung der Wiesenkirche soll nun im nächsten Jahr nachgeholt werden.

Die im März ebenfalls ausgefallene Mitgliederversammlung der VAA findet nunmehr am 8. August 2020 im Baukunstarchiv in Dortmund statt. Alle Mitglieder haben hierzu eine schriftliche Einladung erhalten.

Die VAA wünscht allen Kolleginnen und Kollegen noch eine schöne restliche Sommer- und Urlaubszeit. Bleiben sie gesund! 

M.K.

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Betriebsrente - zweite Säule der Altersvorsorge

Die VAA - eine starke Gemeinschaft

Die VAA setzt sich dafür ein, dass Betriebsrenten als zweite Säule der Altersversorgung auch für Angestellte in Planungsbüros verstärkt genutzt werden kann. Das Ziel ist, betriebliche Altersvorsorge möglichst allen Angestellten zugänglich zu machen.  Deshalb hat die VAA zur letzten Vertreterversammlung im November 2019 den Antrag gestellt, dass die AKNW hierzu aktiv werden soll. Mit dem Antrag wird die AKNW aufgefordert über die rechtlichen Rahmenbedingungen und Chancen zu informieren, Beratungsmöglichkeiten zur Umsetzung einer betrieblichen  Altersvorsorge zu etablieren und Möglichkeiten zur Organisation von Modellen zur betrieblichen Altersvorsorge zu erarbeiten.

Dieser Antrag der VAA wurde auf der Vertreterversammlung mit großer Mehrheit angenommen.

Neben der Altersvorsorge durch das Versorgungswerk und die gesetzliche Rentenversicherung gewinnen betriebliche Altersvorsorgen für Beschäftigte einen immer höheren Stellenwert. Auch für Arbeitgeber sind die Angebote von betrieblichen Altersvorsorgen ein Mittel zur Bindung von Personal an das Unternehmen; ein Gesichtspunkt der gerade in der Zeit des Fachkräftemangels zunehmende Bedeutung gewinnen wird.

Bisher ist das Instrument einer betrieblichen Altersversorgung nur in wenigen Planungsbüros vorhanden. Mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz hat der Bundesgesetzgeber die Möglichkeiten zur Einführung von Betriebsrenten erweitert und dies mit dem ausdrücklichen Ziel, diese gerade auch für kleinere Unternehmen und ihre Beschäftigten nutzbar zu machen. 

Die betriebliche Altersversorgung bietet viele unterschiedliche Möglichkeiten, wie sie konkret organisiert werden kann. Der entscheidende Vorteil der Betriebsrente gegenüber privatem Vorsorgen und Sparen liegt darin, dass Betriebsrenten auf kollektiver Basis und damit sehr kostengünstig und effektiv organisiert werden können.

Für die Umsetzung gibt es Beispiele, wie dies in verschiedenen Branchen und Berufsgruppen schon praktisch erfolgt ist. Im Bereich der freien Berufe sind die Steuerberater mit der Gründung der „Pensionskasse der steuerberatenden Berufe VVaG“ zu nennen. Auch im Handwerk haben Beschäftigte über die Schaffung eigener Selbsthilfeeinrichtungen Zugang zu Kollektivverträgen mit günstigen Sonderkonditionen für die Altersvorsorge. Erste Überlegungen, wie Betriebsrenten auch in Planungsbüros verstärkt eingeführt werden könnten, sind von der VAA in einer Klausur erarbeitet worden.

Um der Forderung nach Etablierung von betrieblichen Altersvorsorgemöglichkeiten in Planungsbüros weiteren Nachdruck zu verleihen, wäre es für die VAA von besonderem  Interesse  zu erfahren, in welchen Architektur-, Stadtplanungs-, Landschaftsplanungs- und Innenarchitekturbüros heute schon betriebliche Altersvorsorge vorhanden ist und wie hierbei die praktische Organisation gehandhabt wird. Interessant wäre es aber auch zu erfahren, in welchen Büros hierüber momentan nachgedacht wird oder auch nur, wie groß das Interesse an einer betrieblichen Altersvorsorge für Angestellte in Planungsbüros generell ist. Für die weitere Verfolgung des Themas freut sich die VAA deshalb  über Rückmeldungen an info@vaa-nrw.de oder über unseren Internetauftritt www.vaa-nrw.de.

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FORTBILDUNGSVERPFLICHTUNG BIS INS HOHE ALTER ? FÜR ALLE FACHRICHTUNGEN ?

Bei der Mitgliederversammlung der VAA Anfang April diesen Jahres in Paderborn wurde die Frage der Fortbildungsverpflichtung diskutiert. Festgehalten wurde Folgendes :

Nach § 22 Abs. 2 Ziff.4 Baukammergesetz (BauKG NRW) sind sowohl unsere Kolleginnen und Kollegen als auch wir verpflichtet, sich fortzubilden. 
Die Kammer überprüft, ob einzelne Kolleginnen bzw. Kollegen dieser Verpflichtung nachgekommen sind. Durch einen Zufallsgenerator werden in jedem Jahr 10 % der Kammermitglieder ausgewählt und durch die Kammer abgefragt, ob sie für das vergangene Jahr mindestens 8 Stunden Fortbildung nachweisen können. Diese Fortbildungsmaßnahmen müssen durch die Kammer als inhaltlich geeignet anerkannt sein. Solche Maßnahmen, die durch die Kammer nichtals inhaltlich geeignete Fortbildung zertifiziert sind, werden auch nicht als Nachweis der Fortbildung durch die AKNW anerkannt. Kann dieser Nachweis nicht erbracht werden, so wird gem. § 7 Abs. 2 Fort- und Weiterbildungsordnung die Möglichkeit eingeräumt, die Fortbildung im folgenden Halbjahr  nachzuholen. Sollte dies dann aber wieder nicht geschehen oder liegt ein schwerwiegender Verstoß gegen die Berufspflicht vor, so beantragt die Kammer beim Berufsgericht bei dem Verwaltungsgericht Düsseldorf, den Fall zu untersuchen. Das Gericht kann bei Verstößen gegen die Fortbildungspflicht Verweise und/oder Geldbußen verhängen. In schwerwiegenden Fällen kann aber auch der Ausschluß aus der Architektenkammer verfügt werden.

Warum wird das Verwaltungsgericht Düsseldorf eingeschaltet und nicht etwa das Amtsgericht ?
Weil das Berufsgericht als spezieller Spruchkörper für Disziplinarverfahren beim Verwaltungsgericht Düsseldorf angesiedelt ist. Auf Grund langjähriger Erfahrung haben wir festgestellt, dass die verhängten Bußgelder wesentlich höher als die Kosten der Fortbildungsseminare sind. 

Wann endet die Fortbildungsverpflichtung ? 
Mit dem 66. Geburtstag eines Kammermitgliedes und der Eintragung als “Nicht berufstätiges Mitglied“ bei der Kammer. Beide Voraussetzungen gelten kumulativ. Alle anderen Kammermitglieder, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, müssen sich unabhängig vom Alter fortbilden.

AK Öffentlichkeitsarbeit, JM 

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„VAA-on-Tour“ zur Gartenstadt Margarethenhöhe in Essen

 „VAA-on-Tour“ zur Gartenstadt Margarethenhöhe in Essen

 „VAA-on-Tour“ zur Gartenstadt Margarethenhöhe in Essen
 
In diesem Jahr sprechen wir fast ausschließlich über das 100-jährige Bauhaus-Jubiläum! Aber was passierte unmittelbar vorher in der Architektur und im Städtebau?

Wer die im DAB 05/2019 auch mit dieser Fragestellung angekündigte Fachexkursion zur Essener Gartenstadt Margarethenhöhe dann am 25. Mai miterlebt hat, wurde darüber so ausgiebig informiert, dass Dem- / Derjenigen das Gehörte und Gesehene nicht mehr so schnell aus dem Gedächtnis entschwinden dürfte!
 
Das hat vor allem auch mit dem Referenten und Stadtplaner Dr. Ernst Kurz zu tun, der das Auditorium mit einer Fülle von  speziellen, z.T. bislang unbekannten Fakten - auch zu in- und ausländischen Gartenstadtprojekten - sowohl in dem mit Lichtbildern begleiteten Vortrag, als auch bei der anschließenden Führung durch die Siedlung Margarethenhöhe in interessierter Spannung gehalten hat.
 
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen konnten sich vor Ort ein Bild davon machen, wie die Planer ihrer Zeit es geschafft haben, dem enorm gestiegenen Wohnraumbedarf - verursacht durch die massive Zuwanderung im Zuge der Industrialisierung Anfang des letzten Jahrhunderts - im Kontext mit hochwertigem Städtebau zu begegnen.
 
Die Essener Margarethenhöhe, die nach den heute noch gültigen Grundsätzen des Städtebaus realisiert wurde und seinerzeit zu den ersten Bauten der Reformbewegung in der Architektur zählte, bildete u.a. die Voraussetzung für das 1919 von Walter Gropius in Weimar gegründete und 1925 nach Dessau verlegte Bauhaus mit seiner weltweiten Strahlkraft in Architektur und Design. Die Margarethenhöhe  steht seit 1987 unter Denkmalschutz. Beim gemütlichen Gedankenaustausch in der Nachmittagssonne auf der Margarethenhöhe bei Kaffee und Kuchen waren anerkennende Kommentare von Seiten der Gäste und der VAA - KollegInnen zu hören - und die Empfehlung, wer diese außergewöhnliche Gartenstadt noch nicht besucht hat, diesen Besuch recht bald nachzuholen!                                                

VAA/GP

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VAA-Klausurtagung am Dortmunder Phönixsee

VAA Klausurtagung in Dortmund am Phönixsee

Ende August trafen sich die Mitglieder der VAA am Phönixsee in Dortmund, um hier ihre diesjährige Klausurtagung durchzuführen. Bei strahlendem Sonnenschein begann die Tagung für die aus ganz NRW angereisten Kolleginnen und Kollegen ...

... in der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Hörder Burg, die heute zur Sparkassenakademie gehört, um hier über aktuelle Themen und Zukunftsprojekte zu diskutieren. Bei lebhafter, konstruktiver Diskussion ging es u.a. um Wahlen, Ausschussarbeit, Werbung und kulturelle Aktivitäten, die die VAA für Mitglieder, Freunde und Interessierte regelmäßig durchführt. 

In der Mittagspause wurde im Rahmen der Stadtführung „SeegeflüsterSpaziergang“ über die Industriegeschichte des Ortes und die aktuelle, städtebaulich-architektonische Entwicklung berichtet. Wo noch bis 2001 Stahl verarbeitet wurde, ist in Anbindung an den alten Stadtteil Hörde ein neuer, dicht bebauter, attraktiver Stadtteil am See mit hochwertiger Wohn- und Büronutzung, Gastronomiebetrieben und Freizeitaktivitäten hinzugekommen. Es handelt sich hier um einen Strukturwandel der außergewöhnlichen Art, der Beachtung bei Fachleuten aus aller Welt findet und mitten in der Großstadt ein Refugium für verschiedenste Bedürfnisse der Stadtbewohner bietet. Bei der Führung wurde auch über interessante Details zur Geschichte des alten Hoesch-Industriebetriebes, zur geretteten Thomasbirne und zur Renaturierung der Emscher berichtet. Der See zieht Gäste von nah und fern in seinen Bann – es ist davon auszugehen, dass unsere Teilnehmer bald wieder kommen. 

Am Ende der Klausurtagung war man sich einig, dass es ein in jeder Hinsicht interessanter und gelungener Tag war – ein ergebnisreicher Tag mit kulinarischen und baukulturellen Einlagen und viel Zeit zum persönlichen Austausch.                                                                                              G.B.

  

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Die VAA findet man jetzt auch auf Instagram

die VAA jetzt auch auf Instagram

Ab sofort hat die VAA auch auf Instagram.com einen Auftritt. Er ist erreichbar unter VAANRW.
Der Account wurde erst kürzlich eingerichtet und lebt davon, wenn er von möglichst vielen Usern geteilt wird. Gepflegt wird der Auftritt von unserem Mitglied Sascha Tschorn, der auch gern Inhalte veröffentlicht oder für Rückfragen zur Verfügung steht.

Zur Zeit befinden sich naturgemäß erst wenige Post's auf der Seite, was sich hoffentlich bald ändern wird. Hier kann sich jeder mit Beiträgen und Fotos, die inhaltlich mit der VAA im Zusammenhang stehen, beteiligen.

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